Die Reise geht zu Ende. Geplant habe ich sie ja schon im Sommer. Da konnte man noch nicht wissen, wie sich der Konflikt mit Kambodscha entwickelt. Schon vor Beginn der Tour stand fest, dass man die Route 348 nicht empfiehlt, eigentlich auch davon abrät. Das ist allerdings die Route, die wir nehmen wollten. Sicherheit geht allerdings vor. Nun gibt es aber nicht viele Straßen, die durch das Gebirge führen. Die übliche Alternative ist die Route 304 südlich von Korat. Das ist aber ein Umweg von ca. 150 km, denn ich wollte Doris ja noch einen Tempel in der Nähe von Sakaeo zeigen. Deshalb habe ich gesucht und eine Nebenstrecke als Alternative gefunden, die nur 60 km weiter ist.
Erst mal Frühstücken, was auch hier nicht schlecht ist.
Frühstück gibt es heute eine Stunde früher, wegen der wahrscheinlichen Routenänderung. Nochmal zur Rezeption und mir die Route bestätigen lassen. Wie immer ein schwieriges Unterfangen. Mit Orientierung haben es die Thais nicht so. Nach kurzer Zeit beschäftigen sich einige mit der Route. Man einigt sich darauf, dass die 348 nicht geht, die normale Alternative die 304 wäre, aber meine Route über die 2365 und die 4040 auch gehen würde.
Wir checken aus und man will die Route nochmal sehen. Die Rezeptionistin zeigt sie nochmal einem Kollegen und bestätigt: alles OK!

Wir machen uns auf den Weg, tanken und los geht es. Bis zu den Bergen sind es 80 km über schöne Nebenstraßen. Dann wird die Asphalt-Straße zu einer Schotterstraße und dazwischen steht ein Schlagbaum. Der wird allerdings nur kurz gehoben, um uns zu erklären, dass wir da nicht durchkommen und umdrehen müssen. Es bleibt jetzt nur noch die 304 übrig und der Umweg summiert sich jetzt auf gut 200 km. Oben auf dem Pass halten wir dann mal an einem Erdbeerladen an.
Es ist Saison.
Jetzt muss Doris entscheiden. Fahren wir noch zum Tempel, werden wir sicher nicht vor 19 Uhr in Pattaya ankommen, fahren wir gemütlich durch, kommen wir gegen 16 Uhr wie geplant an. Doris entscheidet sich für 16 Uhr, also fahren wir durch. Eine Pause an der PTT ist Pflicht,
denn ein Eiskaffee muss ja sein.
Käfer sind keine!
So ganz ohne Stopp soll es dann aber doch nicht sein. Die Deko-Königin bringe ich wenigstens zum Korbladen.
Da wird sie dann auch fündig.
Gegen halb fünf setze ich sie dann wohlbehalten am Thai Garden ab und fahre zum Condo. Alles ausgepackt und den Fortuner abgestellt. Anita guten Tag gesagt und nur kurz im Kaengthai etwas essen gewesen.
Morgen wird der Wagen dann wieder abgeholt.