11.08.26 manches ungefragt

An sich wollte ich heute nochmal eine Tour fahren, aber da hat sich doch einiges angesammelt, was ich noch erledigen sollte. Ob ich das überhaupt diese Woche noch schaffe, weiß ich gar nicht. Einiges hat man ja bei mir „bestellt“, ein paar Tele füge ich aber auch schon mal selbst hinzu. Wenol ist eine tolle Paste zum Polieren von Metall, gibt es hier. Die besorge ich mal auf Vorrat für Christian. Dann zum Thai Garden Resort. Für Margret hatte ich eine Reservierung, die kann aber leider nicht. Doris wollte, konnte aber lange nicht zusagen. Jetzt kann sie und so will ich das Zimmer auf Doris ändern lassen. Das klappt auch ohne großen Aufwand. Da kann ich eine kleine Runde um den Pool machen. Um das Zimmer geht es. Auch hier ist es nicht voll, aber die Baustelle Richtung Naklua kann man schon erkennen. Schwesterchen hat sich ja von einem Kenner etwas gegen Muskelschmerzen bzw. Muskelkater empfehlen lassen. Ich hole da aber auch noch was Richtiges. Muss ja eh mal in den Lotus. Das wäre Mikes Laden. Dann zu Fascino in die Apotheke. Donnerstag ist ja wieder Anitas Besuch im Krankenhaus geplant und da bekommt sie nicht nur eine Spritze, sondern auch ihre neue Medikation bestätigt. Da mir nicht mehr viel Zeit bleibt, will ich mal nachfragen, ob alles verfügbar ist. Ist es, und ich kann weiter zum Makro. Nicht direkt. Ich halte noch am Kramladen. Ich wandere auch nicht durch den Shop, sonst habe ich wieder viel zu viel gekauft. Ich will ein originales Mukata-Set besorgen. Für Rainer und Joy, auch ungefragt. Jetzt aber zu Makro. Zurück im Condo habe ich auch noch genug zu tun. Nochmal zum Na-Lek. Ich will nochmal die Gungs haben, die wieder sehr lecker sind. Anita bekommt auch eine Portion zum Mitnehmen.

10.08.26 für die Zukunft

In manchen Bereichen ist Anita ja etwas panisch. Nur wohnen wir ja im 20. Stock direkt am Meer. Da ist mit Wind zu rechnen. Es fliegt halt schnell mal etwas weg, besonders wenn man viel Deko rumstehen hat. Eine Lampe hier, ein Deckchen da. Ich habe ja fast immer zur Terrasse alles geöffnet und auch die Haustür ist ganz auf. Es windet, aber der Wind baut keinen großen Druck auf. Anita hat da eine andere Einstellung. Zur Terrasse sind zwei Drittel geschlossen und die Haustür ist auch nur einen Spalt geöffnet. Weil sie meint, es wäre besser so. Habe ihr das mit dem Kamineffekt schon mehrfach erklärt, das weiß sie aber besser. Gerne wird dann auch, wenn ich hereinkomme, die Terrassentür noch weiter geschlossen, was den Effekt nochmal verstärkt. Heute hat es dann dabei die Deko-Tischlampe Typ rustikal Altdeutsch  umgeworfen und der Lampenschirm ist von der Halterung gebrochen. Anita ist sehr unglücklich, denn auch wenn die Lampe nie an ist, ist sie für sie natürlich unverzichtbar.
Ich mache mich also auf den Weg in die Soi 14. Da ist ein Schlosser und der soll die Halterung wieder anschweißen. Sonst muss ich mir das wochenlang anhören. Die arbeiten sicher im Schichtbetrieb.
Der gute Mann erkennt das Problem und kann helfen. Ohne es zu erwähnen, wird alles abgedeckt und wieder festgeschweißt. Er will auch absolut kein Geld dafür haben, „nit noi“ (nur eine Kleinigkeit), meint er.
Ich bin nicht ganz zufrieden, Anita ist glücklich. Wenigstens etwas. Jetzt mache ich mich auch auf den Weg, noch ein paar Erledigungen zu machen. Vorher fahre ich nochmal beim Schlosser vorbei. Ich bringe ja von meinen Touren oft einfache Amulette aus den Tempeln mit. Davon bekommt er eins. Ich bedanke mich auch mit „nit noi“ und er freut sich sehr und lächelt. Geht doch.
Hatte ganz vergessen, dass die Kasikon auch eine Filiale auf der Soi 12 hat. Und auch nicht erwartet, dass die Filialen nur bis 15:30 Uhr geöffnet haben.
Im Thai-Supermarkt besorge ich etwas für das Schwesterchen und noch was auf Vorrat für den Winter. Brot hätte ich gebraucht, habe ich dann aber vergessen.
Jetzt noch im Bogen zur Soi Siam Country Club. Doris kommt wohl doch im Winter und hat noch eine Rundtour gut. Da will ich schon mal vorab nach einem Mietwagen fragen. Die Vor-Vorreservierung ist schnell gemacht. Für heute ist alles erledigt. Morgen geht es weiter. Da kümmere ich mich um das Hotel für Doris, was mal das Zimmer von Margret war.
Ich gehe heute mal wieder zu Tara. Morning Glory geht immer.

09.08.26 wechselhaft

Mal ist das Wetter gut, mal wechselhaft wie heute. Mir egal. So lange es nicht wie aus Eimern schüttet, fahre ich auch zur Massage. Die Straßen sind zwar noch nass, aber es regnet nicht mehr. Die Massage lasse ich mir doch nicht entgehen. Essen im BP. Auch wenn es fast wie gestern aussieht, ein ganz anderes Gericht. Massaman-Curry esse ich an sich sehr gerne, aber ich bestelle es selten. Warum auch immer 🙄

08.08.26 doch nicht blind

Es lässt mir ja keine Ruhe, dass ich gestern den Laden nicht gefunden habe. Ich habe das bei Maps kontrolliert und da ist er. Fahre ich trotz Samstag gleich mal hin. Am Terminal sind wieder Stände aufgebaut. Der Strand ist nicht sehr voll. Von der Beachroad auf die Südpattaya-Road und das Moped parken. Immer aufpassen. Auf der Straßenseite darf nur an geraden Tagen geparkt werden, auf der anderen nur an ungeraden. Der Laden ist weg. Den gibt es nicht mehr. Muss mir dafür wohl Ersatz suchen. Der Beauty-Shop etwas weiter hat zwar viel, aber nicht das, was ich suche.
Weiter zum BigC. Da bekomme ich auch alles und muss nicht mehr zum Makro, jedenfalls heute. Hier gibt es jetzt auch schon die Self-Service-Kassen. Von den anderen aber auch reichlich.
Wenn Koh Larn unsichtbar wird, dann kommt sicher Regen und man sollte die Rollläden runter machen. Dauert aber nicht allzu lange und ich kann zum Terminal 21 fahren. Will zum Foodcourt wie ganz viele andere auch. Busweise. Und voll ist da ja immer. Das hat hier nicht viel mit Saison zu tun. Ich weiß ja, was ich will. Und werde nicht enttäuscht.

07.08.26 erst nach der Wartezeit

Anitas neuer TV hängt irgendwie schief. Die Jungs von Hompro wollten zwischen 10 und 12 kommen, um das zu richten. Man wollte sich Donnerstag bei mir melden, um die Zeit einzugrenzen. Ist natürlich nicht passiert. So halb 11 rufe ich mal an und es heißt, sie kommen 11:30 Uhr. Kurz vor 12 ruft dann jemand an und sagt: „In 40 Minuten!“ OK, dann. Nach weiteren 45 Minuten rufe ich den Techniker nochmal an, in 10 Minuten. Gegen 13 Uhr waren sie dann da und haben den TV mit reiner Manpower ausgerichtet. Das war’s und nach 5 Minuten waren sie wieder weg. Wenn es wieder passiert, könnten wir das auch machen. Dafür haben wir dann gut 3 Stunden gewartet.
Schnell stadtfein gemacht, denn ich wollte noch ein paar Sachen erledigen. Auf der Südpattaya in der Nähe des Tukcom wollte ich was besorgen. In dem Laden war ich schon oft, heute hat er scheinbar zu oder ich bin blind. Hab ihn nicht wiedergefunden. Da muss ich nochmal hin. Zum Tukcom will ich auch. Viel Kurioses passiert mit Anitas elektronischen Geräten. Ihr erstes Tablet hat sie auch in knapp 2 Jahren hingerichtet und ich will mal fragen, ob es noch zu reparieren ist. Der Akku müsste getauscht werden. Die erste Etage vom Tukcom kenne ich noch anders, überfüllt. Dass es mal solche Freiflächen geben könnte, hätte man damals nie gedacht. Heute ist hier nicht mehr viel los. Das Tablet könnte repariert werden, würde aber deutlich den Wert des Tablets überschreiten. Da legt man lieber noch was drauf und kauft ein neues Tablet.
Nur ein paar hundert Meter weiter ist der Buakhao-Markt. Ich brauche zwar nichts, aber habe versprochen, nach einer Sonnenbrille für Antje zu schauen. Antje hat das Vorstellungen, vor allem an die Marke. Eine Ray-Ban soll es sein, sehr aktuelle Modelle. Die Klassiker gibt es, die neuen zumindest noch nicht. Prada, Gucci, LV usw, sind aktuell deutlich beliebter. Ich selbst gehe da ja viel pragmatischer vor und so fällt es mir auch schwer, mich in Antjes Wünsche reinzudenken. Ich wandere mal über den Markt, zügig, denn es geht mir ja eigentlich nur um die Sonnenbrille. Stände mit Brillen finde ich einige. Aber mich überzeugt keines der Modelle. Ich glaube, da werde ich keinen Erfolg haben, werde aber in den nächsten Tagen weiter die Augen offenhalten. Meine Runde war so geplant, dass ich auch noch bei Jack vorbeikomme. Margret hat auch noch einen Wunsch, den ich mit Jacks Hilfe erfüllen konnte. Fertig und wieder zurück. Nur nochmal schnell zum best rein. Den Zaun haben sie schnell fertig bekommen, jetzt passiert aber nicht viel. Jedenfalls scheint die Renovierung des Pools im Nova fertig zu sein.
Essen gehe ich heute nicht, Essen holen schon. Anita hatte sich eine Pizza gewünscht und dann bringe ich mir gleich eine mit. Kann man mal machen. Die bei Pizza Big auf der Naklua ist ganz gut. Kim, die Frau von Jo ist auch da und hat bestellt. So vergeht die Wartezeit ganz schnell.

06.08.26 ohne Ziel, 2x Wenden und ungeplant

Einige veranstalten hier regelmäßig Mopedtouren. Oft bin ich ja nicht dabei, fahre lieber alleine, aber heute will ich mal wieder. Die Donnerstagstour wird meist von Harald geführt. Startpunkt ist immer die Caltex-Tankstelle auf der Sukhumvit. Das Wetter ist heute nur suboptimal und er hat sich entschieden, kein weit entferntes Ziel anzufahren, damit man bei Regen einigermaßen schnell abbrechen kann. Das ohne Ziel hat somit auch seinen Grund. Vor ein paar Jahren war man mit einer 300er noch eine Ausnahme, heute ist es andersherum. 2 Clicks und der Rest sind Große, insgesamt sind wir 9. Wir fahren erst einmal in einem wirklich großen Bogen zum Maprachen See. Dann weiter Richtung Huay Yai, anhalten, weiterfahren, wieder anhalten und drehen. Dann erreichen wir das erste Ziel. La Cremerie, eine Bäckerei mit Café. Die haben einige Filialen im Raum Pattaya. Nach der ausgiebigen Pause geht es weiter. Weiter mit anhalten, wenden und weiterfahren. Dann zum Khao Chi Chan und weiter zum Suriya Land. Dort wieder eine Pause, denn es sind reichlich Raucher dabei. Günstige Golfschläger und Racks gibt es hier. Weiter nach Bang Saray wo ich mir dann einen Mecker abhole, weil ich ein Foto mache. Ich wollte ja als Letzter fahren, aber da hatten ja andere ältere Ansprüche. So fühle sich der nächste Fahrer durch mein Langsamfahren behindert. Hätte ja auch einfach vorbeifahren können. Erstaunlicherweise halten wir dann in Na-Jomtien, aber nicht im Old Friend oder im Fisherman Garden sondern im Siri’s, denn hier ist die Currywurst besonders gut. Die Lage ist natürlich auch spitze.

Die Preise allerdings auch. Gut 100m vom Fisherman Garden haben sie sich im Siri’s verdoppelt.
Hier endet dann auch die Tour und ich fahre nach Hause. Habe noch etwas Zeit für den Pool.
Und dann ungepolt zu Torti. Wollte eigentlich Thai essen, da sehe ich doch, dass Torti das berühmte Kotelett auf der Tageskarte hat. Das geht vor!

05.08.26 aufgefüllt

Der Nachmittag gehört mir, aber am Vormittag bin ich dann mal für andere unterwegs. Meine Schwester möchte einen besonderen Balsam. Die Marke kenne ich nicht und ich benutze Massagebalm seit etlichen Jahren bzw. lasse benutzen. Den hat ihr ein Bekannter empfohlen und den gibt es im Tops Daily, einem kleinen Supermarkt, sagt er. Ja, wenn er das meint, dann fahre ich halt mal dahin. Ich kaufe meinen ja immer in besonderen Apotheken. Aber wenn sie meint, dann eben im Tops. Erledigt und ich will kein Mecker hören. Dann zu Best, denn Anita braucht noch Vorräte für ihren täglichen Sundowner. Ich könnte ja mal kurz erwähnen, dass schon der Best eine deutlich umfangreichere Auswahl an Massagebalm hat. Der Bekannte kennt sich sicher gut aus :-D. Kiste Bier, 5l Rotwein und 4 Flaschen Sekt. Mit dem, was ich schon vorher eingekauft hatte, sollten die nächsten 3 Monate gesichert sein. Damit ist das Vormittagsprogramm erledigt.
Dann ist es Zeit, zur Massage zu fahren. Ich sage es gerne noch einmal: War sehr gut!

Ich gehe raus und sehe auf der anderen Straßenseite die Chefin. Urplötzlich fängt es stark an zu regnen und wir retten uns in den Amazon. Wären wir über die Straße in die Massage geflüchtet, wären wir völlig durchnässt gewesen. Sie will mich unbedingt auf ein Getränk einladen, während wir warten, dass es aufhört zu regnen. Nette Unterhaltung, denn sie spricht auch gut Deutsch. Mit ihrem Mann wohnt sie in Leipzig. So plötzlich, wie es angefangen hat, hört es dann auch wieder auf. Sie zu Massage und ich fahren in Richtung Abendessen. In Nordpattaya hat es kaum geregnet. Auf dem BPH landet gerade ein Hubschrauber. Ruhe bei Tara und für mich den üblichen Salat.
Und am Wongamat hat es überhaupt nicht geregnet.

04.08.26 Inspektion

Einer muss hier ja alles kontrollieren. Das steht heute aber nicht im Vordergrund. Heute soll Si Dam zu Inspektion. Dazu fehlen noch ein paar Kilometer. Ideal, um dann doch ein wenig zu kontrollieren. An so manchen Stellen kann man halt nur Fotos machen, wenn man anhalten kann oder muss. Da kommen dann auch immer wieder ähnliche raus. Hier muss man oft halten. Auf der Dark Side wird jetzt wohl auch diese Straße auf 4 Spuren ausgebaut. Am See ist alles in Ordnung und auch auf der Siam Country Club, die eigentlich Pornprapanimit Road heißt, geht alles mit rechten Dingen zu. 1002 km und ich bin an der Werkstatt. Hier wird sehr ordentlich gearbeitet. Nachdem die Inspektion fertig ist, bitte ich den Mechaniker, mir zu zeigen, wie ich genau an die Batterie komme. Die werde ich wohl ausbauen, wenn ich wieder nach Deutschland fliege. Die Zontes hat deutlich mehr Elektronik verbaut als die alte Forza. Da ist die Batterie sicher am Ende, wenn ich wieder ankomme. Ich kenne den groben Weg, er hat die Fähigkeiten. Denn er wollte die ganze vordere Verkleidung abnehmen. Reicht aber, die Windschutzscheibe abzunehmen (4 Schrauben lösen) und dann eine kleine Abdeckung mit 3 Clips zu entfernen. Dann kommt man an die Batterie. Wenn ich dann noch mit meinen kleinen Händen die Batterie herausbekomme, ist das eine machbare Aufgabe.
Meine Kontrolle geht aber weiter. Auf nach Na-Jomtien. Chayapruek, Der Moped-Verleiher ist direkt neben dem T-Shirt-Laden. Hatte ich doch recht, das Old Friend ist noch nicht richtig wiedereröffnet. Überall ist es leer, aber hier ist dann auch nicht der Nabel der Welt. Ich habe gut im Schatten geparkt. Den Weg zum Fisherman Garden schaffe ich ja auch so. Da ist auch nichts los, aber offen. Nicht so urig, aber der Mango-Smoothie ist sogar noch besser hier und auch billiger. Smoothie und Soda für knapp 2 EUR. Ich komme nochmal wieder, bevor ich zurückfliege. Es geht natürlich nicht um den billigen Smoothie, dafür lohnt es sich sicher nicht, insgesamt gut 40 km zu fahren. Im Meer war ich nicht, aber ich habe es heute endlich nach gut 4 Wochen zum Pool geschafft. Gibt auch keinen Grund, warum ich nicht früher im Pool war. Es gibt aber einen Grund, warum ich nicht im Fitnessstudio war. Der Umbau ist noch nicht abgeschlossen. War jedenfalls sehr angenehm. Ich musste dann auch nicht mehr raus und bin im Condo geblieben.

03.08.26 nur noch 2

Zwei Wochen noch bis zur Rückreise. Andere hätten jetzt noch den ganzen Aufenthalt vor sich, für mich beginnt die Endphase – Luxusproblem. Wie immer ist etwas zu erledigen. Mir fällt das ja nicht so auf, aber Anitas Fernseher ist schief aufgehangen worden. Wie üblich kommt sie damit nach Wochen. Erstes Ziel ist also HomePro. Die sind sehr nett und werden Freitag Leute schicken, die das richten. Das ist erledigt. Ich suche noch nach einer einfachen Sonnenbrille fürs Mopedfahren und fahre mal zu Eeg. Viel Auswahl hat er nicht, für mich reicht es. Antjes Wünsche kann ich hier noch nicht erfüllen. Habe mich entschlossen, den Kühlschrank in meiner Zeit in D. nicht auszuschalten. Da kann ich mir dann auch noch ein paar Vorräte für den Tiefkühler besorgen. Dazu als Nächstes zum Siamburi in die Khao Talo. Käse kann man gut einfrieren. Für die Brillen fahre ich jetzt noch zum Night Bazaar. Da gibt es ja reichlich Shops. Einige mit Brillen, aber Ray-Ban haben nicht mehr sehr viele. Die wollen alles Prada, Gucci usw., sagt man mir. Es soll auch bald was Neues kommen. Aber es gibt nicht nur Brillen. Nicht nur an meine Vorräte muss ich denken, auch Anita braucht etwas für meine Abwesenheit. Heute ganz profan Klopapier. 40 Rollen aus dem BigC. Da kommt man einige Zeit mit aus. Reicht für heute.
Zum Abendessen suche ich mir das Na-Lek aus. Sehr ungewohnt; als ich ankomme, bin ich der einzige Gast. Passiert im Winter sicher nicht. Und gewohnt ist auch meine fast vegetarische Bestellung. Morning Glory hatte ich schon lange nicht mehr.

02.08.26 macht nichts

Mir macht gutes Wetter am Sonntag nichts. Das ändert nichts an meinem Plan. Da können die gerne an ihrem Zaun werkeln. Als Phase 2 beginnt, sind sie auch fertig mit dem Zaun. Nehme ich mal so hin. Massage ist wichtiger. Und Massage wieder gut. Dann auch gleich zum Abendessen in den BP. Heute Hühnchen mit Cashewnüssen.

01.08.26 keine Ahnung

Wie verbringe ich meine Zeit, wenn nichts Besonderes anliegt? Einfache Antwort: Dafür sorgt dann schon Anita. Anita hat es ja nicht so mit den neuen Medien. Andererseits kann man sich dem auch nicht mehr entziehen. Ich habe mir schon die größte Mühe gegeben, ihr alles so einfach wie möglich einzurichten. Sie hat ein Festnetztelefon für Thailand und ich habe ihr ein Fritzfon für Deutschland eingerichtet. Damit kommt sie zurecht. Dann hat sie noch ein Tablet und eine Android-TV-Box. Beide Geräte habe ich mit identischer Oberfläche eingerichtet und auf beiden Geräten laufen die gleichen Apps. Fast die gleichen, denn WhatsApp habe ich nur auf dem Tablet. Ohne Tastatur kann sie das auf dem Fernseher eh nicht bedienen. 4 Apps auf dem Tablet, 3 Apps am Fernseher. Die App, mit der sie Fernsehen sieht, ihr Radio Paloma und eine Wetterapp, die sehr schön ist, die sie aber trotzdem nicht nutzt, egal.
Die Einrichtung für ihr WhatsApp war schon vor gut 2 Jahren ein Problem, denn sie hat ja keine Mobilnummer. Habe ich aber hinbekommen und lief ja auch gut. Lief, denn als ich heute bei ihr war, sagte sie, dass WhatsApp nicht mehr funktioniert. Stimmt, sie hatte keinen Account mehr und der „alte“ war auch nicht mehr zu aktivieren. Ich habe auch nicht die leiseste Ahnung, wie sie das hingekriegt hat. Und natürlich, wie immer in so einem Fall, hat sie nichts gemacht. Ich bin mir auch sicher, dass sie nicht weiß, was sie gemacht hat, aber WhatsApp ist weg.
Ich muss es jetzt neu installieren und ihr einen neuen Account anlegen. Klingt einfach, ist es aber nicht, wenn dafür keine Mobilnummer zur Verfügung steht. Mache ich es mit meiner, dann habe irgendwie ich immer den Account im Hintergrund. Heißt, die Nachricht kommt dann immer von mir und nicht von Anita, auch wenn im Account Anita steht. Es geht ja immer um die Verifizierung des neuen Accounts. Kann man auch mit einer Festnetznummer, leider nicht mit Anitas, denn die Nummer hat nur 6 Stellen und das findet WhatsApp zu kurz. Die Nummer hat sie halt schon über 20 Jahre. Ich habe noch eine Thai-Nummer und damit habe ich es versucht. Da kam dann aber als Absender, als ich es getestet hatte, der Name eines Kunden raus. Kann mir auch nicht erklären, warum. Sie braucht eine Thai-SIM-Karte!
Da geht es aber voran.
Ich bewaffne mich mit einer Passkopie von ihr und mache mich auf den Weg zum Lotus. Dort will ich ihr eine besorgen. Im offiziellen Shop habe ich damit aber auch keinen Erfolg. Neben dem Pass im Original muss man jetzt auch noch persönlich vorstellig werden. Ich könnte ja für mich, kann ich nicht, denn ich habe ja meinen Pass nicht mit. Auch an 2 anderen Shops bekomme ich die gleiche Antwort. Shop 3 kann auch nicht machen, meint aber, es auch so hinzubekommen. Bekommt sie zwar nicht hin, bringt mich dann aber auf den Grund, warum der Name des Kunden als Absender auftaucht. Nach der Einrichtung hatte ich mir ja eine Testnachricht geschickt und als Absender kam der Kunde und nicht Anita. Jetzt weiß ich auch, warum. Ich hatte die Nummer in meinen Kontakten noch dem Kunden zugeordnet und das hat WhatsApp dazu gebracht, den Namen aus den Kontakten zu nehmen. Jetzt kommt auch wieder Anita als Absender. Hat zwar nicht viel gemacht, aber sie bekommt ein Trinkgeld. Bevor ich zurückfahre, noch der Wochenendeinkauf im Makro. Der Verkehr bewegt sich jetzt schon mehr aus der Stadt raus. Zurück bei Anita ist WhatsApp dann schnell wieder aktiviert. Schreibe noch allen ihren Kontakten, sind ja nur 5, eine Nachricht – fertig.
Der Nachmittag, eigentlich habe ich den ganzen Tag damit verbracht. Das mache ich also, wenn ich sonst nichts vorhabe.
Das Abendessen bei Tara habe ich mir jedenfalls verdient. Ist wieder leer dort, Essen aber trotzdem gut.

Morgen ist Ruhetag!

 

31.07.26 Shopping

Sogar für mich sehr früh werde ich wach. Das ist doch was nicht in Ordnung. Dunkel ist ja nicht ungewohnt, so dunkel aber schon – Stromausfall. Das hat mich wohl geweckt. Und auch kein normaler, denn das ganze Viertel war ohne Strom, auch keine Straßenbeleuchtung. Kurz nach 5 Uhr ist der Strom dann wieder da, was mich dann endgültig weckt. Dann sieht das wieder so aus.
Der Zaun an der Baustelle nimmt schnell Formen an. Heute muss aber etwas erledigt werden, auch wenn die Stadt immer noch voll ist. Der Verkehr ist aber nicht mehr ganz so schlimm, denn jetzt sind ja alle da. Trotzdem plane ich ausreichende Umgehungen ein. Zuerst muss mal etwas Geld getauscht werden. Der Kurs ist gut. Dann zum Thai-Supermarkt. Brauche da zwar nicht viel, aber was muss, das muss. Viele denken ja immer, Red Bull kommt aus Europa. Das ist aber falsch, kommt aus Thailand, heißt hier Krating Daeng und ist sehr beliebt. M-150 aber noch beliebter. Und hier ist richtig Krawall in den kleinen Flaschen. Auch der Shirt-Laden hat sich gemeldet, ich kann alles abholen. Ging schneller als gedacht. Nebensaison auch hier. Die sind ja in Jomtien auf der Chayaphruek. Da wohnt auch Ralf, wenn er denn mal da ist. Habe nur bis heute keine Ahnung, wo genau. Alles ist fertig, bezahlt ist ja auch schon alles. Hörm wird sich freuen. Ich bin jetzt einmal unterwegs, dann kümmere ich mich gleich noch um die vorbestellte Uhr. Kein Verkehr ist auch etwas anderes. Bei Jack geht ja keine Uhr ungeprüft raus. Die bestellte ist eine Automatik, die wird gecheckt und richtig eingestellt. Er gibt 1 Jahr „Garantie“. Man muss sich auch heute schon etwas auskennen, um gut durchzukommen. Trifft bei mir ja zu 😀 .
Die Ausbeute für Hörm.
Noch mal raus zum Abendessen. Hatte mir das Pier 21 ausgesucht. Da ist ja sowieso immer voll. Heute sind die Gyoza da und das Khao Soi auch. Wieder sehr lecker. Der Anteil der knusprigen Nudeln könnte für mich etwas höher sein.

30.07.26 dann etwas anderes

Jo hatte mich gebeten, ihm am Computer etwas einzurichten. Komme ich auch mal wieder zum The Garden. Hier herrscht auch Sommerpause. Aus dem einen Programm werden dann doch 3 und erzählt wird natürlich auch wieder. Fast 13 Uhr, dann kann ich ja auch mal versuchen, bei Torti mein Mitbringsel loszuwerden. Zuerst sieht alles verschlossen aus. Stelle die Dose auf das Geländer und will schon wieder fahren. Da klopft es und Torti kommt raus. Uwe ist nicht zu sehen. Der hat hier in Thailand eher etwas von einem Vampir, der Sonnenlicht scheut. Torti meint auch, er sieht ihn meist erst abends im Biergarten.
Ich wollte jetzt noch zu Jack die Uhr bestellen und zum Tukcom mal versuchen, Anitas altes Tablet reparieren zu lassen. Das ehemalige German Garden wächst auch schnell in die Höhe.
Auf der Naklua angekommen, überdenke ich meinen Plan und drehe gleich mal um. Schon hier ist alles voll. Viel zu voll, um in die Stadt zu fahren.
Da ich heute schon mit Computerkram beschäftigt bin, kann ich mich ja auch um etwas Unerledigtes bei mir kümmern. Meine beiden Fritzboxen sind ja miteinander verbunden, aber eben noch nicht so komplett, wie ich es mir wünsche. Ich will in Pattaya und auch in Köln Zugriff auf die komplette Box inkl. USB-Speicher haben. Dazu muss ich eine neue VPN-Verbindung einrichten. Das habe ich aber noch nicht so ganz hinbekommen. Ich kann mich ja in so ein Problem richtig reingraben und vergesse dann auch die Zeit. Gegen 19 Uhr habe ich dann meinen Denkfehler gefunden. Ich habe immer versucht, die Verbindung von Thailand aus an der hiesigen Fritzbox zu starten. Das geht aber nicht, denn die „führende“ Fritzbox ist die in Deutschland. Das neue VPN von d aus gestartet. Dann klappt es auch. Erstmal grob, die Feinheiten mache ich morgen.

29.07.26 zu voll

Nicht nur zum Meer hin wird gewerkelt, auch seitlich vom Nova geht es los. Da aber dann auch richtig. Da wird jetzt auch schon ein Zaun zum Nachbargrundstück gesetzt.
Die Poolarbeiten am Nova ruhen schon seit einiger Zeit. Auf dem Baugrundstück erkennt man wahrscheinlich die Kommandozentrale. Ob die Abkürzung zur Soi 12 bleibt, wage ich zu bezweifeln.
Nichts Großes ist geplant. Ein Freund möchte noch eine Uhr und da werde ich heute mal zu Jack fahren. Dann mal schauen. Vorgestern hatte der neue König Geburtstag, heute und morgen sind Buddhatage, also langes Wochenende, was ich gar nicht beachtet hatte. Auf den Baustellen wird natürlich gearbeitet. Büros haben aber eher geschlossen. Geschäfte und Restaurants bleiben offen. Alkohol darf aber nicht verkauft und ausgeschenkt werden. Dabei gab es heute bei Torti Hühnerleber, die Anita gerne essen wollte. Ich bin da raus, wäre aber mitgefahren. Gibt ja auch was anderes. Als Anita hört, dass es keinen Alk gibt, will sie aber nicht mehr. Ich soll ihr doch bitte die Hühnerleber holen. Kann ich machen.
Ich fahre also los und schon vor der Naklua staut es sich. Verkehr wie Weihnachten in der Hochsaison. Mit dem Moped komme ich einigermaßen durch, aber auch die Schleichwege sind ziemlich voll. Bei Jack werde ich fündig und schicke die Vorschläge über WhatsApp nach Deutschland. Das ist mir alles zu voll, viel zu voll. Ich fahre nur noch tanken und dann gleich wieder zurück.
Ich gehe dann zu Tara essen. Salatplatte. Die renovierte Küche ist noch nicht ganz fertig. Plötzlich ein heftiger Regen, der lautstark auf das Blechdach prasselt. Passend. Nach dem Salat hat es wieder aufgehört und ich fahre weiter zu Torti.
Da ist, schon wegen des Regens, auch nicht viel los. Für mich gibt es während der Wartezeit das Eis zum Menü. Hätte den Transport auch nicht überstanden.

28.07.26 nur bis zum Morgenland

Heute kommt Aruns Schwester und putzt das Condo. Ein Glücksfall. Die putzt deutlich gründlicher als das hauseigene Personal und nimmt die Hälfte. Da will ich nicht daneben sitzen und habe eine Tour geplant. Leider konnte ich nicht auch das Wetter planen. Es ist bedeckt und im Landesinneren sind die Wolken sogar dunkler. Ich nehme zur Sicherheit eine Regenjacke mit. Richtung Pluak Deng soll es gehen, ca. 150 km insgesamt. Bedeckt stört mich ja nicht, aber es wird leider immer dunkler. Ein Großereignis wirft seine Schatten voraus. Das Tomorrowland-Festival wird die nächsten Jahre in Pattaya, genauer in der Nähe von Pong stattfinden. Genutzt wird ein Gelände in der Nähe der Rugby-School. Und hier wird schon heftig gewerkelt. Das Gelände liegt ca. 20 km vom Zentrum Pattayas entfernt. Hier ist dann aber auch Schluss für meine geplante Tour, denn da, wo ich hin will, wird es immer dunkler, fast schwarz, und ein paar Tropfen habe ich auch schon abbekommen. Nebenbei hatte ich auch vergessen, die Akkus der Kamera zu laden. Richtung Meer sieht es deutlich heller aus. Dann fahre ich einfach etwas in diese Richtung. Am 7-Eleven gönne ich mir ein Eis, für später ein Leckerchen und überlege, ob ich nicht heute zur Massage gehe. Es ist ja noch zu früh, um zurückzufahren. Kann man machen und war wieder hervorragend. Im Tops hole ich noch ein Brot.Hätte  ich auch vorher im 7-Eleven bekommen aber vergessen.
Dann aber zurück. Alles ist blitzsauber – toll. Unten bohren sie immer noch. Ich bleibe zu Hause.

Die Tour ist nur verschoben.

27.07.26 hätte mir gefallen

Vor fast 2 Wochen war ich ja bei der Immigration in Jomtien. An sich ja immer lästig, was aber richtig gut war: Es war leer! Das kenne ich sonst nicht. Einmal im Jahr muss ich ja hin, um mir meine Extension of Stay zu holen. Das muss vor dem 15. Januar passieren. Mitten in der Hochsaison ist es immer extrem voll. Die Leute sind genervt und die Mitarbeiter gestresst und genervt. Es wäre doch toll, wenn ich mein EoS auf den Sommer legen könnte. Da will ich mich mal vom Spezialisten beraten lassen. Da ist FS Consulting in Jomtien. Die helfen auch Anita beim EoS im Mai, wenn ich nicht vor Ort bin.
Ich fahre ja gerne und besonders gerne am Meer entlang. Diesmal durch die Walking Street mit viel Verkehr. Am Leuchtturm kurz gehalten. Hier ist auch was Neues entstanden. Dann bin ich bei FS Consulting. Wie immer super freundlich. Leider kann ich mein EoS nicht auf den Sommer verlegen. Ist nicht vorgesehen. Was ich aber machen kann, ist, das EoS bis 90 Tage vor Ablauf zu beantragen. Das würde bedeuten, ich könnte es schon Ende November/Anfang Dezember machen. Das werde ich sicher in ein paar Monaten mal versuchen.
Weiter am Meer entlang auf der Suche nach einem Smoothie. Ganz am Ende der Beachroad, einige Souvenirstände. Da sind auch ein paar Restaurants und dorthin werden busweise asiatische Touris gekarrt. Das Old Friend hat wieder geöffnet, heute aber noch keinen Smoothie für mich. Egal, die Aussicht entschädigt.
Nur für mich hat sich dieser Umweg gelohnt, um etwas im BigC Place, wie es jetzt heißt, einzukaufen. Das war alles mal Verkaufsfläche vom Supermarkt selbst. Ich bin sicher, dass ich da mal schwach werden werde. Noch bin ich standhaft. Ein Oldtimer.
Nach langer Zeit mal wieder im IMF gewesen. Ich wollte sie nochmal testen. Anfangs war die Gungs super, dann wurde die Panade immer dicker und man schmeckt kaum noch die Gungs. Ist leider heute auch wieder so gewesen. Es gibt aber auch reichlich andere Gerichte, die ich hier essen kann. Wiederkommen, ja natürlich. Gungs erstmal nicht mehr.

26.07.26 auch irgendwie Pflicht

Ich kann mich schon auch so beschäftigen. Da reicht erst einmal ein Blick vom Balkon nach unten. Entspannen ist erstmal Pflicht und auch das Nachmittagsprogramm ist hier jedenfalls Pflicht. Massage und Abendessen. Kleine Einflüsse können aber auch zu kleinen Änderungen führen. Auf dem Weg zur Massage, direkt am Condo komme ich an ein paar Straßenständen vorbei. Einer bietet Döner. Würde ich da nie holen, aber der Geruch stieg mir in die Nase. Da stand dann schon die kleine Änderung fest. Nach der Massage gibt es einen Döner zum Abendessen. Vorher aber die Massage. Gute Massage, gut besucht und die Chefin hat heute selbst Dienst an der Kasse.
Der Dönerladen ist ja gleich um die Ecke – praktisch.

Und wieder ist Sonnenuntergang.

25.07.26 Erst die Pflicht

Man kann zwar etwas sammeln, aber dann muss es auch wieder sein. Waschtag ist angesagt. Den beginne ich immer sehr früh.

Dann ist noch nicht viel los und es ist noch nicht so warm. Zwei Ikea-Taschen sind voll mit Wäsche, da lohnt sich die große Maschine. Waschen, Trocknen und Zusammenlegen, wie immer in 90 Minuten. So sieht sie schon gut aus, die Optik hat sich deutlich verbessert. Jetzt noch alles wegäumen und ich habe erstmal wieder Ruhe.
Zur Belohnung gibt es aber dann auch ein Eis für mich. Dann noch Einkaufen im Makro. Äpfel und Eier für Anita, Joghurt für mich. Fertig und zurück.
Abendessen mal wieder bei Tara. Die hat eine neue Bedienung, nett, aber spricht kaum Englisch, glaubt aber nicht, dass ich etwas auf Thai gesagt habe, und versteht mich so auch nicht. Kai Jad Sai Muu hatte ich gesagt, ein gefülltes Omelett. Hatte ich schon oft hier. Ich gehe jedenfalls mal mit zur alten neuen Küche und das wird dann auch schnell geklärt. Von hier bekommt man einen ganz anderen Blick auf den Laden. Und den Sportplatz. Essen kommt und ist genau wie erwartet; lecker.
Im Sommer gibt es keinen Sonnenuntergang über der Insel. Da muss ich bis zum Jahresende warten.

24.07.26 von der Beach zur Brille

Glaube sogar, es ist schon im Februar passiert. Durch Wärme und Klima wird irgendwann Plastik spröde. Und so hat es den Toilettensitz im Gästeklo getroffen. Wird ja wirklich nicht oft genutzt. Vor ein paar Tagen aber dann mal von mir und wenn da so die Klobrille nur locker aufliegt, ist das nicht wirklich angenehm. Die wird heute ausgetauscht. Damit die Neue auch passt, nehme ich die als Vorlage mit. Baumärkte gibt es ja nur reihenweise und der, den ich mir ausgesucht habe, ist wahrlich nicht der nächste. Das ist aber genau der Grund für meine Auswahl. So kann ich wieder die gesamte Beachroad runter. Pattaya und Jomtien. Da will ich dann auch mal wieder die Actioncam ausprobieren. Deshalb von diesem Teil keine Fotos, aber ein langweiliges Video. Gut 27 Minuten mit Thai-Khim-Musik unterlegt.
Ich persönlich finde es ja überhaupt nicht langweilig, weil ich ja die Umgebung kenne, und würde es noch weniger langweilig finden, wenn ich die Strecke nicht kennen würde. Man kann ja vorspulen. Es geht die Beachroad entlang, dann über den Pratumnak zum Dongtan-Beach und weiter die Jomtien-Beachroad entlang.
Ziel ist der Thai Watsadu Baumarkt in Jomtien. Die Klobrille bekomme ich und ich nehme auch noch 2 kleine Kabelkanäle mit. Je 2 Meter lang, wird schon irgendwie gehen. Ging auch alles.
Der Haustechniker bringt dann auch schnell den neuen Toilettensitz an. Das Thema ist erledigt.
Zum Sonnenuntergang nimmt Anita einen Drink, immer nur einen. Vodka O, Rotwein, oder ein Bier. Rotwein und Bier gehen zur Neige und das möchte sie aufgefüllt haben. Besorgt wir das im Best an der Naklua. 2 Kisten Bier und zweimal 5 Liter Rotwein. Da bin ich selbst erstaunt, dass beide Kisten Bier in den Koffer passen. Der Wein kommt unter die Sitzbank. Transporttauglich ist Si Dam also auch. Hörm meinte Vorne unter der Windschutzscheibe sollten doch beide Seiten Gelb sein. War aber im Original auch nicht so, könnte man aber drüber nachdenken.
Auf der Baustelle wird wieder gewerkelt und die Partyboote sind auch wieder am Holztempel.
Khao Sok gibt es noch gar nicht so lange im Pier21. Gut, aber dass es das jetzt gibt. Gyozas waren aus, ich finde eine Alternative. Und Noki habe ich auch noch kurz getroffen. Lecker, wie immer. Hier dann aber schnell nach Hause, denn da stand Regen an. Habe es noch gerade trocken geschafft. Und die 20 Minuten Stromausfall habe ich auch überlebt.

23.07.26 Bangkok Pattaya Hospital

Heute geht es mal wieder mit Anita ins Krankenhaus. Vor der Augenkontrolle hat sie noch einen Termin beim Kardiologen im Herz-Zentrum. Mittags geht es los. Herz-Zentrum ist im Gebäude A, 4. Etage, und Augen-Zentrum im Gebäude B, 3. Etage. Anita nimmt ihre Blutdrucktabletten unverändert seit 2002. Bei jedem Arztbesuch hatte sie sehr hohen Blutdruck, was sie bis jetzt immer auf die Aufregung geschoben hat. Ist es aber nicht. Habe ihr ein Blutdruckgerät gekauft. Sie hatte eines, seit Jahren nicht benutzt und kaputt. Die Werte seit einer Woche durchgängig zu hoch, hat sie mal eigenständig die Tabletten verdoppelt und seit 2 Tagen verdreifacht. So was entscheidet sie dann selbst. Es wird Blutdruck gemessen und wir gehen zum Arzt rein. Ich übersetze ja und höre auch erst hier von der neuen Dosierung. Nicht nur ich bin davon alles andere als begeistert. Der Doc will noch eine Blutuntersuchung und ein EKG. Das wird noch gemacht und dann geht es zuerst zum Augenzentrum, zur Kontrolle. Wetter gut. Ich hatte noch ihre Blutuntersuchung aus dem Labor von 2025 abgespeichert und schicke die Ergebnisse per Mail ans Herz-Zentrum, als Vergleich. Nach den Augenuntersuchungen, auch hier zum Arzt. Persönlich stellt Anita keine große Verbesserung fest, auf den Fotografien ist aber schon ein großer Unterschied festzustellen. Nächster Termin für die Spritze ist der 13. August.
Wieder zum Herz-Zentrum. Wetter nicht so gut. Hier gibt es alles. Hört sich so an, als wären wir erst eine halbe Stunde im Krankenhaus, wir sind aber schon über 3 Stunden dort. Der Kardiologe bespricht mit uns die Untersuchungen. 2 Blutwerte und der Langzeit-Zuckerwert sind etwas hoch. Da dramatisiert der Doc etwas, weil er ja auch jetzt die Medikation anpasst. Sie soll ein Medikament komplett absetzen und sie bekommt ein zusätzliches Medikament gegen Bluthochdruck und gegen Diabetes. Und den Hinweis, die Medikation nicht mehr selbst zu verändern. Wetter wieder gut. Die Medikamente gibt es gleich neben der Kasse. Kurz nach 17 Uhr sind wir dann wieder zurück und ich habe auch keine Lust mehr, nochmal loszufahren.