Über houbix

Ich bin DER Reiseberater!

13.08.22 passt

Die letzte Woche hat angebrochen und die Vorbereitungen für die Rückreise beginnen. Dazu kommt, dass ich den Kleiderschrank noch etwas frisieren will. Gibt ja 2 Varianten: die Hänger und die Leger. Ich gehöre zu den Legern und habe nichts auf Kleiderbügeln hängen. Vatter Beckhaus gehörte aber zu den Hängern und so hat er sich auch die Schränke bauen lassen. Da ich aber durch Zufall festgestellt habe, dass ein Schrank ein Innenmaß von 90 cm hat, bin ich auf die Idee gekommen da ein paar Regalböden einzubauen. Natürlich so, dass man sie auch wieder entfernen kann. Die will ich mir heute besorgen. Vorher, weil es auf dem Weg liegt, noch zum großen markro in Jomtien. Wollte dort eigentlich nur für Barbara etwas Mückenzeug besorgen, doch als ich rauskam war irgendwie deutlich mehr im Einkaufswagen. Und das meiste für Deutschland. Nicht alles für mich 😉 . Gut einen Kilometer weiter ist dann Baan&Beyond. Hier wird auch Durian verkauft. In den ersten Jahren ein unerträglicher Gestank, mittlerweile bin ich dran gewöhnt. Die haben die Regalbretter und auch eine Box für die Tücher. Vor dem makro war ich ja auch schon im Index. Die hatten die Boxen auch, wenn auch etwas kleiner, aber da ich im makro die passenden Tücher gefunden und gekauft habe, ging die Box auch mit. Alles wird auf der Gelben verstaut und es geht zurück.Die beiden Regalböden sind schnell eingebaut – ich bin sehr zufrieden – passt!
Zeit für den Pool. Der ist mittlerweile vom Gerüst befreit und auch wieder gereinigt. Schon die paar Tage ohne die Plane kann man an der Temperatur merken. Ist deutlich wärmer geworden. Beim nächsten Aufenthalt werde ich auch diese Abteilung aufsuchen, jetzt noch nicht. Muss mich seelisch drauf vorbereiten. Vorbereitet habe ich mich aber auf den BBQ Spieß bei Tara. Als ich losfuhr, habe ich auch noch den nassen Hessen Ronny gesehen. Immer auf der Suche nach etwas noch billigerem und ich meine hier nicht preiswert. Zu Tara kam er dann auch, aber ich habe ja nichts mehr mit ihm zu tun. War mal vor Jahren ein Kunde von mir, bis: Ich hatte Flüge für ihn und einen Freund rausgesucht und reserviert. Er meldete sich nicht mehr. Ich rief dann nach ein paar Wochen an und dann sagte er mir, dass leider sein Freund schon gebucht hatte. Später stellte sich dann allerdings raus (da wohnte er auch noch im The Garden), dass er genau die Flüge selbst im Internet gebucht hatte, um meine Gebühren zu sparen. Seit dem sehe ich ihn lieber von hinten und das tue nicht nur ich. Mit ähnlichen Geschichten hat er sich hier auch bei anderen nicht gerade beliebt gemacht.
Bei Tara war eigentlich nicht viel Publikum und doch hat das Essen etwas gedauert. Weil ständig ca. 3 Grab-Fahrer auf Onlinebestellungen warteten. Ich hab ja Zeit und auf den Spieß (den es erst wieder im November gibt) warte ich gerne.

12.08.22 schön aber warm

Es findet sich immer etwas zu tun. Die Zeitrafferaufnahmen finde ich echt gut. Lange überlegt, was man heute, hier ist Muttertag (Königinmutter Srirkit wird 90) und ich will mal zur Harbor Mall nach Laem Chabang. So richtig warm ist ja nicht, aber eben eine recht hohe Luftfeuchtigkeit. Draußen kein Problem, aber die Mall in Laem Chabang ist eigentlich nicht klimatisiert. Interessiert den durchschnittlichen Thai auch nicht. Geht auch eigentlich, ist halt etwas klebrig, weil ich doch dann leicht schwitze. Trotzdem mag ich die Mall. Ich will noch eine Box für Papiertücher, weil ja immer so windig im Condo. Im Mr. DIY haben sie eine, aber nicht in der Größe, die ich suche. War dann noch mal weitersuchen. Leider auch nichts gefunden. Was ich aber gefunden habe, ist ein Teil, was ich sicher nicht brauche, mich aber reizt und hier zum Schnapperpreis im Angebot ist. Nehme ich aber heute nicht mit. Für Viktoria hätten sie auch was, wenn ich nur noch wüsste welche Disney Prinzessin drauf sein muss. Wieder zurück komme ich an der Schlange vorbei (Blutspende – finde ich gut!) und die Box gekauft, zusammen mit den passenden Tüchern. Im Condo dann festgestellt, es passt alles, nur sind MIR die Tücher zu weich und flauschig. Alle mögen das, ich nicht. Werde nach einer anderen Box suchen. Unten finde ich dann eine Art Kokosnusseistand. Später bestelle ich mir so eine Art Eis-Slush, wenigstens etwas. Auf dem Rückweg noch einmal zum TBT Supermarkt. Mein Problem ist ja eigentlich, dass ich nicht genau weiß welche Räucherstäbchen Claudi haben möchte, so wegen „Geschmack“ und so.Nach dem Pool war ich dann mal wieder bei Torti zum Abendessen

11.08.22 Homeoffice and more

Es ist zwar nervig, muss aber auch immer mal wieder sein. Neben dem Reisebüro gibt es auch immer noch jede Menge Bürokram zu machen. Den lässt man sehr gerne liegen. Irgendwann muss er gemacht werden und dieses irgendwann ist heute. Will ja auch selbst wissen, was das Condo und alles drumherum so kostet. Muss ich ja auch mit Carsten Ende des Jahres abrechnen. Wie sich herausstellt, habe ich mir genau den richtigen Tag ausgesucht, um mit Papieren und Quittungen zu hantieren. Heute ist es richtig windig und der Wind kommt genau aus der richtigen Seite – vom Meer her. Jeder einzelne Zettel erwartet beschwert zu werden. Muss meine Excel Tabelle noch etwas anpassen, dann alles eintragen, den Blog schreiben und als ich mich zufrieden zurücklehne, ist es schon fast 2 Uhr. Wenn es dann schon so ist, dann erledige ich gleich auch noch etwas, was für mich noch viel lästiger ist.  Es gibt ja Leute, die gehen dabei auf etwas zu putzen. Ich gehöre definitiv nicht dazu. Ich hasse es, obwohl ist weiß, dass es sein muss. Hier kann ich das ja meist abgeben, aber heute ist mal: Selbst ist der Mann! Schon alleine, weil ich den Spin Mopp testen will. Vorher noch gesaugt. Davon gibt es keine Bilder, das erfordert meine ganze Konzentration. Der Spin Mopp ist aber, wie gehofft, recht praktisch und auch wenn es nicht so aussah hatte es der Boden nötig. Woher es kommt, kann ich nicht sagen, aber auch wenn man es auf den fast weißen Fliesen nicht sieht, fast schwarzer sehr feiner Staub. Damit ist der Tag fast rum. Ich fahre nur mal schnell noch etwas einkaufen und mache mir was im Condo. Da kommt mir noch die Idee, die Zeitraffer-Funktion der Osmo auszuprobieren. Kann was, finde ich.
Auf Wunsch wird Ronnys Uhr auch mal angezogen. Ist schon groß, macht aber auch was her.
Ein Highlight am Abend! Ich schau’ mir den Eberhofer vom Montag an.

Kaiserschmarrndrama – herrlich!

10.08.22 Versuch

Das klingt und klang mir alles etwas suspekt mit dem Visum. Weil es für mich total unlogisch ist. Visum beendet am 12. September und trotzen könnte ich einreisen, auch wenn meine „dann“ Rückreise weit hinter der maximalen Visum-Gültigkeit liegt. Mir ist nur bekannt, dass in diesem Fall die Fluggesellschaften meckern, weil nicht für den gesamten Aufenthalt ein Visum vorliegt.
Ich fahre also noch einmal zur Immigration. An der Beachroad entlang. Dann kann ich gleich noch ein Foto von Eeg machen. Und im Jomtien komme ich auch von der anderen Seite.
Wieder sind 3 Leute vor mir dran und wieder geht es recht schnell und ich werde aufgerufen. Ich erkläre das Problem und zuerst scheint der Beamte auch zu verstehen, meint dann aber ich solle mir ein Re-Entry holen, denn dann wäre alles klar. Verstehe ich gar nicht, denn das Re-Entry in hier in Thailand der Ausdruck für mehrfache Einreise (Multiple Entry auf dem Visum) und das habe ich ja schon auf dem Visum. Das, so meint er, würde ja mit meinem Visum am 12. September auslaufen. Aber dann kann ich doch das Visum erneuern? Nein, wegen des Stempels bis zum 24. Oktober und überhaupt, die Fluggesellschaften! Er stutzt wieder und geht dann zum Big Boss.

Ich muss jetzt dazusagen, dass ich gesagt habe, ich würde am 16. September wieder einreisen!

Big Boss kommt und erklärt, das könne ich ohne weiteres und ich hätte auch keine Probleme bei der Einreise. Damit ist dieses Thema dann aber auch für beide erledigt. In diesem Moment, quasi bis zu meiner Abreise, kann ich mein Visum hier nicht erneuern. Das muss ich dann wohl wirklich in Deutschland machen. So sehr mich das auch nervt. Ich bekomme aber noch ein Infoblatt mit den aktuellen Bedingungen mit. Schaue ich mir mal genau an und überlege dann, wie ich im November einreise.

Nur noch einmal; ich erfülle alle Vorgaben für das Visum, durch den Stempel bin ich nur zu früh 🙁 Dann zu Jack. Die Uhr ist da, U-Boat, ein Riesen-Ding. Schlicht und unauffällig ist etwas anderes. Brauch noch Brot und das hole ich mir im Best am Kreisel. Die Schnecke kann ich normalerweise gut liegen lassen, heute nehme ich eine mit, weil ich sie einfach mal probieren will. Liegen lasse ich auch die Chang-Hüllen, denn die sind zu groß für Marie. Und Räucherstäbchen haben sie auch fast keine.Das neue Hotel sieht von allen Seiten irgendwie heftig aus.Die Uhr und mein Handy zum Vergleich.
Die Rosinen-Schnecke war auch lecker.
Über Umwege zur Massage. Nur gut 200 m hinter dem Slow Ride Cafè ist ein Thai Supermarkt. Schnell merkt man am Angebot, dass sie hierhin selten Touristen verirren. Interessant und ich finde da immer was. Nur Räucherstäbchen haben sie nicht viele. Weiter zum See und zur Massage. In meiner Entspannungsphase haben sich die Damen nicht nehmen lassen, ein paar Fotos zu machen. Um den See herum und zurück nach Naklua. Mittwoch ist Schnitzeltag im Bramburi. Wieder mal nicht viel los, hoffen wir mal wegen der Nebensaison.

09.08.22 gut vorbereitet und noch zu früh?

Noch einmal alles kontrolliert, und nochmal. Es kam mir der Gedanke, dass noch eine Kopie fehlen könnte und schnell noch einmal zum Copy-Shop. Noch tanken auf der Naklua. Jetzt bin ich zufrieden und bereit. Ab zur Immigration nach Jomtien.
An der Immigration ist Betrieb, es ist aber nicht überfüllt. An der Information hole ich mir eine Wartemarke – 8A026. Also zum Schalter 8, 8A023 steht auf dem Display, noch 3 vor mir. Dauert aber nur knapp 10 Minuten, dann bin ich dran. Der Beamte geht nur flüchtig über meine Kopien und nimmt erst mal meinen Pass. Dann schüttelt er den Kopf. Er erklärt mir, dass ich zwar alles hätte, ich aber zu früh dran wäre. Er könne das Visum erst 45 Tage vor Ablauf erneuern. Ja, aber das Visum läuft doch am 12. September ab. Er meint: nicht so wirklich, weil die Immigration in Bangkok mir eine Einreiseerlaubnis bis zum 24. Oktober eingestempelt hat und sich somit das Visum bis dahin verlängert. (eigentlich schon merkwürdig, da zwischen dem 08. Juli und dem 24. Oktober 108 Tage liegen) 😕
Ich bin verwirrt, denn auch wenn ich bis dahin wieder einreisen könnte, würde ja spätestens an dem Tag mein Visum abgelaufen sein. Würde ich jetzt einreisen, dann könnte man mir ja keinen weiteren Stempel in den Pass machen. Oder ich würde in Deutschland erst gar nicht mitgenommen, weil ich ja kein Visum für den gesamten Aufenthalt habe (Das sind aber hauptsächlich Gedanken, die ich mir nachher mache!)
Jedenfalls könne er nichts für mich tun, im Moment und ich muss erst mal wieder gehen.
Die Logik beschäftigt mich dann noch den ganzen Tag. Klar kann ich das Visum auch in Deutschland als E-Visa beantragen, nur ist es hier viel schneller und eigentlich auch bequemer.
Damit ist mein Plan für den Tag eigentlich komplett über den Haufen geworfen. Ich fahre zwar mal bei Jack vorbei, aber die Uhr ist noch nicht da – dann morgen. Hab ja noch etwas im Condo zu tun und noch was zum Nachdenken. Dabei kommt mir auch noch einmal Pizza in den Kopf. Am Condo werden gerade die Gerüste und die Gondeln abgebaut. Ich bin ja nicht sicher, ob die schon fertig sind.
Als ich so am Computer arbeite, kommt ein einzelner Maler auf einer Art Schaukel am Balkon vorbeigeschwebt und meint, er würde jetzt das Geländer dunkelgrau streichen. Ok, ich arbeite weiter und dann ist er auch schon wieder verschwunden. Weiß ja nicht, was sein Auftrag war, aber für mich ist das noch nicht fertig, oder? Mal sehen, was die nächsten Tage passiert.
Ich gehe eine Pizza holen, soll Anita eine mitbringen, bei Pizza Big auf der Naklua. Entscheide mich, wie Anita auch für eine Diavolo. Die ist auch sehr lecker. Kenne ich eigentlich gar nicht, ein Viertel bleibt fürs Frühstück übrig.

08.08.22 pausenlos

Heute steht einiges auf dem Programm, denn ich will mein Visum erneuern. Dazu braucht es einige Unterlagen und die müssen immer aktuell sein. Dachte, ich hätte noch Passbilder, habe ich aber nicht. Zuerst mal dahin. Dauert ca. 10 Minuten, dann ist das erledigt. Weiter zur Bank und eine Bestätigung holen, geht auch recht zügig. Anderes hatte ich schon, also weiter zum Copy-Shop. Alles muss mehrfach kopiert werden, besser eine zuviel, wie eine zu wenig. Das nehme ich jetzt alles mit zum Condo und werde es sortieren. Scheint jetzt alles bereit zu sein, da kann ich morgen zur Immigration.
Die Wäsche muss auch noch gemacht werden. Nach der Wäsche und während des Trockners mal schnell zum Schreibwarenladen Klarsichthüllen holen. So als Deutscher hat man es eben gern aufgeräumt. Dann ist auch die Wäsche fertig und gefaltet. Im Condo wird die wieder eingeräumt. Dann aber gleich weiter. CM, mein Nachtfahrer auf dem Taxi, bekommt etwas mitgebracht, weil er mir einen Gefallen getan hat. Also zu Eeg und 2 Polos für ihn besorgt. Für mich hat er auch Shirts. Da nehme ich auch mal 2 mit zum Testen, kann ja immer noch nachordern. Jetzt zu Jack und die Uhr für Ronny bestellen. Die soll morgen da sein, alles klar. Als Nächstes zum BigC Extra. Mein Thai Telefon braucht eine Aufladung. Denn den Spinning Mop aus dem Angebot besorgt und was sonst noch so im Weg lag. Auch das Himbeer-Schweppes (besser wie die Ananas Variante, haut mich aber auch nicht aus den Socken). Nach einem schnellen Eis wieder zurück und kurz in den Pool. Dort treffe ich wieder Michael, er hat ähnliche Poolzeiten. Thema mal wieder Stefan, der langsam anstrengend wird. Heute stand er auch plötzlich mitten im Condo und wurde vom mir des Raumes verwiesen. Sein Aufzugspiel macht er jetzt vom 19. Stock aus, ist aber da wohl auch schon angeeckt. Neues Spiel ist bewusst den Schlüssel liegenzulassen. Er weiß wohl durchaus, dass Michael und Anita einen Ersatzschlüssel haben. Die sind mittlerweile echt genervt. Auch ich musste heute 4-5 mal zum 19. runter um den Aufzug zu holen, weil er ja den ganzen Tag hoch- und runterfährt. Ich lege mich mal fest, er braucht professionelle Betreuung, was aber wieder schwierig ist, weil niemand eine Vollmacht hat und er sich dagegen wert. Da muss die Familie in der Schweiz dringend etwas unternehmen.
Vom Pool in die Klamotten und zum Thai Garden. Ich will dem Norddeutschen zum Abschied winken. Er hatte mir gesagt, er würde um 18:30 Uhr abgeholt. Ich bin da, er aber nicht. Abgeholt wurde er schon um 15 Uhr. Dann eben nicht.
Jetzt aber zum Abendessen zu Tara. Pad Grapao Moo Kai Dao und dazu dann noch die leckeren Gungs

07.08.22 vorletzter

Montags habe ich wenig Arbeit mit dem Blog, denn der Sonntag fängt ja erst spät an und da ist das Programm überschaubar.
Nachmittags habe ich den Massagetermin und zeitig geht es los. Wetter bedeckt, aber alles gut. So sieht es jetzt am Aufzug aus. Mich hindert das nicht – Stefan scheinbar schon.
Der Laden neben der Massage hat wohl jetzt geöffnet. 90 Minuten Massage gehen schnell rum. Die Damen haben aber schon genügend Handtücher für die nächsten Kunden vorbereitet.

Von dort aus direkt zum BP. Die Kellnerin kennt meine Bestellung schon.
Und danach noch das leckere Malaga Eis.

Morgen beginnt das Projekt Visum für mich 😉

06.08.22 etwas gefunden

Bin immer noch mit dem Visum beschäftigt. Es fehlt nicht mehr viel, aber es kommt immer mal was Neues. Zeit, sich um ein paar Bestellungen zu kümmern. Aber vorher mit die Gelbe nach der Tour wieder sauber werden. Jetzt aber noch nicht, ich soll in einer guten Stunde wiederkommen. Kein Problem! Ronny will eine Uhr verschenken und so geht es zu Jack in die Soi Buahkao. Vor Corona hatte er immer einen riesigen Bestand da, heute muss auch er bestellen. Ist allerdings auch keine gängige Marke. Zwei stehen zur Auswahl. Ich habe einen Favoriten, aber Ronny bekommt Fotos von beiden und kann dann entscheiden. Im BigC brauche ich eigentlich nur Tomaten, kann aber auch gleich mal für Claudi nach Räucherstäbchen sehen. Räucherstäbchen haben sie keine besonders große Auswahl, dafür allerdings einen Spin Mop im Angebot. Reinigungsgeräte sind zwar im Condo. Die sind aber nicht meine Abteilung. Ich will so ein Ding, weil es praktisch ist und einfach zu bedienen. Habe aber keine Spanngurte dabei und so wird das verschoben auf Montag. Nachdem mich die neue Ananas Variante von Schweppes nicht überzeugt hat, werde ich den Test der Citrus Rasperry Variante erst mal zurückstellen. Hatte ja nichts für den Kühlschrank und so wieder zur Mopedwäsche. Jetzt kommt die Gelbe dran. Zum Condo und Ronny die Bilder schicken. Plötzlich kommt starker Wind auf und keine 2 Minuten später kam dann auch der Regen. Der hält sich aber in Grenzen. Pooltime! Da wird es plötzlich voll.
Unsere Etage bewohnen zur Zeit 3 Parteien. Nebenan Anita, über 80, mit ihrem Ziehsohn, der aber auch schon 50 sein wird. Daneben dann ein „Stefan“ aus der Schweiz. Sein gesamter Sprachschatz war im Dezember schon nur „OK“, er war merkwürdig, kam aber wohl zurecht. Ich hatte, schon wegen „OK“ keinen Kontakt zu ihm. Anita und Michael schon, wenn auch eingeschränkt, mehr. Scheinbar hat er aber vor ein paar Wochen einen Knacks bekommen und sein Zustand hat sich deutlich verschlechtert. Anita hat seine Familie in der Schweiz informiert, die auch dann kurzfristig kamen, aber nicht viel unternehmen. Dieser Stefan hat keinerlei Vollmachten abgegeben und so kann auch nicht viel unternommen werden. Es wurde ein Thai angeheuert, der sich etwas um ihn kümmert. Klappt nicht so gut, weil er den nicht immer in die Wohnung lässt. Seit ca. einer Woche hat er ein neues Hobby – Aufzug fahren. Rauf, Runter und das 100 Mal am Tag. Geht dann so: Er kommt aus seiner Wohnung und schließ ab (übrigens immer in denselben Klamotten), hat einen kleinen Rucksack dabei. Drückt den Aufzugknopf, der kommt, er geht rein. Dann drückt er die 1 und gleich noch mal die 20. Die Tür geht wieder auf, es macht Pling. Das wiederholt er dann einige Male, bis er endlich nach unten fährt. Unten geht er dann mal kurz zur Straße, kehrt um und fährt wieder zum 20. Stock, schließ seine Wohnung auf und geht rein. Wenige Minuten später beginnt das Ritual von vorne. Das dann über Stunden. Ich höre davon nichts, aber Anita wohnt direkt in der Nähe des Aufzuges und hört jedes Pling. Das ist auch schon im Office aufgefallen und während meiner Tour hat man am Aufzug Schilder angebracht: „Out of Order“.  Geändert hat sich jetzt, dass er zum 19. Stock geht …
Jedenfalls war ich im Pool und Michael, der Ziehsohn war auch da. Dann kam auch Anita und im Schlepptau der Stefan. Scheinbar hat er den Schlüssel verloren und Michael soll sich darum kümmern. Ich habe damit zum Glück nichts zu tun. Bin aber auch schon seit Wochen der Meinung, dass der gute Mann nicht mehr alleine ohne Betreuung leben kann. Da kann dann aber nur die Familie in der Schweiz etwas machen. Die wollen im September noch mal jemanden schicken, der etwas veranlasst. Scheinbar hat Stefans Zustand aber jetzt einen neuen Level erreicht. Michael hat es aber zum Glück geschafft, ihn in seine Wohnung zu bringen. Will gar nicht wissen, wie.

Ich fahre zu Torti. Er hat gemeckert, dass ich immer bei Tara den Hähnchenspieß esse – ich soll auch mal einen probieren. Recht hat er ja und so wird der heute getestet.
Samstag ist BBQ bei Torti, der Spieß ist gesetzt. Dazu kann man sich mit Beilagen vom Buffet bedienen. Zusammenfassend lecker. Der Spieß ist ähnlich, wie der von Tara – Gleichstand. Das Kartoffelsalat „Berliner Art“ superlecker. Da musste ich mich zurückhalten, um nicht nochmal nachzuholen. Krautsalat, Gurkensalat und Tomatensalat dürften für mich etwas mehr Essig haben und könnten für mich mehr Gewürze vertragen. Das ist allerdings nur meine persönliche Meinung. Torti meinte, seine Gäste würde es so bevorzugen und somit hat er recht. Man kann es nicht für jeden recht machen, ist auch OK für mich, ich kann ja nachwürzen. Spieß ist ja nur ein Gericht beim Grillfest. Zum Spieß sind mir Bratkartoffeln lieber, aber ein Schweinesteak und dazu den Kartoffelsalat kann ich mir fürs nächste Mal gut vorstellen.

Morgen ist Sonntag 😎

05.08.22 wieder da, wieder erfrischt

Nachtrag zur Tour!

Trotz des Wetters hat es mir gut gefallen. Zugegeben, am Anfang musste ich etwas auslassen, aber ich bin insgesamt zufrieden. Unterkünfte waren OK, viel gesehen, ein neues Sak Yant bekommen. Laut Patrick heißt es Yant Ruesi. Der Ruesi wird gestochen, um seine Träger zu unterstützen gute Entscheidungen zu treffen und sie auch vor dummen Entscheidungen zu bewahren. Unterstützung zu geben, die Gesundheit zu schützen etc. Es soll den Träger zu einer weisen Persönlichkeit verhelfen. So seine fachkundige Erklärung.
Ro Rüsi ist auch ein thailändischer Konsonant Das dann von mir 😉
Wen es interessiert, hier mal die Kosten für die Tour. Nicht berechne ich die Geschenke, Amulette usw. Bei den Hotels lege ich ja mehr Wert auf Lage und Ausstattung als auf Luxus. Für die 3 Nächte habe ich ca. 120 EUR bezahlt. Getankt habe ich für knapp 30 EUR und für Essen und Trinken nochmal 30 EUR. Eintritte gab es keine und das Sak Yant Tattoo war auch deutlich unter 10 EUR (hätte geschätzt beim Adjarn in Deutschland über 500 EUR gekostet, wenn nicht noch mehr. War aber nicht DER Grund, es hier im Tempel machen zu lassen. Hatte ich ja schon geschrieben).

Kommt immer wieder die Frage: Warum alleine, macht das Spaß?
Ja, ist genau das richtige für mich, kann halten oder durchfahren, alles genauso machen wie ich will und muss hier keinerlei Rücksicht nehmen. Das genieße ich.

Ich mache, organisiere und begleite ja auch Touren mit oder für andere. Da ist das was anderes. Die Touren plane ich ja dann nicht in erster Linie für mich. Da soll/muss es den Begleitern gefallen. Das ist etwas ganz anderes und nicht vergleichbar.

Zum Tag! Hatte ja nicht mehr viel Frisches im Condo und da hat es sich angeboten zum Casa Pascal zu fahren und dort ausgiebig zu frühstücken. An der Beachroad wird schon heftig für das Pattaya Music Festival aufgebaut. Ich weiß ja, wie sehr es ihm gefällt. Mein Kumpel Jürgen von der Telekom hat ja ein Faible für Funkmasten und da wird es ihn sicher freuen, dass AIS den gesamten Bereich des Festivals mit 5G aufrüstet. Im ca. 100 m Abstand stehen diese mobilen 5G Sender.
Im Casa Pascal habe ich dann auch Otto getroffen und mich etwas mit ihm unterhalten. Kaum 2 Stunden später bin ich dann wieder los. Kam auf die Idee, schnell mal im Thai Garden vorbeizufahren und mal nach dem norddeutschen WW zu schauen. Er ist ja gut angekommen, hat zwischenzeitlich auch Tortis Biergarten gefunden. Auch hat er einen Anruf vom Veranstalter bekommen. Da ist wohl noch Klärungsbedarf. Da geht allerdings erst nach seiner Rückkehr, denn so etwas wie ein Handy oder sogar Online Banking kennt er nicht. Das wird alles nur persönlich bei seiner Filiale gemacht. Er hat auch, wie immer viel zu erzählen, aber nach einer guten halben Stunde komme ich dann doch los. Zwar wollte ich zuerst noch was einkaufen und dann zur Massage, aber ich ändere die Reihenfolge und fahre zum See. Dem Laden selbst und den Damen habe ich ja einfache Amulette von der Tour mitgebracht. Auch einfache Amulette gewinnen erheblich an Wert, sobald sie die entsprechenden Tempel verlassen. Jedenfalls war die Freude bei den Damen groß und ich konnte die Massage genießen. Auf dem Rückweg dann mal kurz im M&A Shop gehalten und für Torti 1 kg Senf mitgenommen. Bekommt er morgen gebracht. Meine T-Shirt-Lady hat nicht in meiner Größe, versuche es nächste Woche nochmal. Selten, aber immer mal wieder, es kommt ein Zug. Die Soi Siam Country Club endet an der Sukhumvit genau gegenüber der Index Mall. Die Fotos vom Makro ähneln sich, weil man ja immer an der gleichen Stelle parkt. Im M&A Shop einen Tipp zur Befüllung der SodaStream Kartuschen bekommen. Auf der Nuea neben der Fascino Apotheke. Da mal angehalten und gefragt! Die machen das, sagen sie. Ist mir noch lieber wie bei Torti und wird bei nächster Gelegenheit ausprobiert. Kurz im Best Supermarkt gewesen und ein Brötchen geholt. Heute bleibe ich im Condo, es gibt einen Salat Mais+Thunfisch. Die Butter scheint interessant zu sein. Nicht für diesmal ist aber vorgemerkt.
Lange keine Ananas mehr gehabt. Die hole ich in der Soi 16.
Muss mich noch um ein Visum kümmern. Noch nicht für mich, ich bin erst nächste Woche dran.

04.08.22 Trocken nach Pattaya

Blog geschrieben und alles fertig. Frühstück wie erwartet. Reissuppe mit Schweinefleischbällchen, lecker. Danach sogar noch Toast. Gegen halb 10 bin ich abfahrbereit. Die Gelbe ist gepackt. Noch ein Bild vom Hotel und los. Durch Samut Songkhram zum Highway 35. Hier wird viel Meersalz hergestellt. Der ist einfach da um nach Bangkok reinzukommen. An den Seiten Industrie und Fabriken. 75 km, da muss man durch. In Bangkok, eigentlich wieder Thonburi, ist wie Köln und Deutz wird es dann wieder interessanter. Er regelt die Kreuzung. Mit dem Moped darf ich ja nicht über jede Brücke und so bietet sich diesmal wieder die Fähre an. Rund um das Phra Padaeng Pier ist noch so Alt-Bangkok von früher. Nix mit schön und geleckt. Die Anfahrt mit der Osmo.
Auf der Fähre wie immer ein Eis für 10 THB. Genauso viel kostet auch die Überfahrt. Die Osmo ist einmal draußen, da kann ich auch gleich die Überfahrt filmen.

Von da dann zur Sukhumvit immer geradeaus.

Rechts runter und zum Highway 34 nach Chonburi

Ich habe die Osmo dann einfach mal laufen lassen. Wer möchte, kann sich 2 mal 15 Minuten Highway ansehen.


Der direkte Weg geht dann weiter über die Sukhumvit eben. Ich halte mal zum Tanken, aber eher um etwas zu trinken. Die haben eine der neuen Schweppes Sorten. Eine Dose kostet 16, 2 Dosen 27, ich nehme natürlich 2. In Chonburi fahre ich gerne die Coastal Road. Warum auch immer hat man eine Straße als Umgehung ins Meer gebaut. Ob das wirklich nötig war, wage ich zu bezweifeln. Ist aber eine schöne Strecke und ich will am Meer entlang zurückfahren. Gibt doch mehr zu sehen. Beim nächsten Mal gehe ich mal wieder in den Tempel.Bang Saen ist das und nicht Pattaya. Am Strand ist hier deutliche mehr los. Bei Thais mindestens so beliebt wie Pattaya. Gemütlich weiter und tatsächlich komme ich trocken in Pattaya an, obwohl mich auf dem Hügel zwischen Si Racha und Laem Chabang ein paar Tropfen treffen.
Im Condo dann alles ausgepackt und etwas Pause gemacht. Dabei schon mal überlegt, wohin es denn heute Abend geht. Tara steht schnell fest. Vorher aber noch in den Pool. Bei Tara treffe ich Jürgen, ex Rheinenergie, hatte er jahrelang im The Garden gewohnt.
Nach dem Vorruhestand, bekommt er seit diesem Monat Rente. War jetzt 4 Jahre lang nicht mehr in Deutschland und will auch nicht mehr dahin.
Ich habe Panaeng Gai und mit Schweinefleisch gefülltes Omelett bestellt. War sehr gut.

03.08.22 Märkte

Ganz am Anfang war ja eine andere Route geplant. Vor allem wegen des zu erwartenden Wetters ist die aber gar nicht in die Endplanung gekommen. Nach dem Frühstück, das besser als erwartet war, ich hatte „nur“ mit der Suppe gerechnet, ab in Richtung Süden zum Wat Sisathong. Wieder am Wat Bang Phra vorbei. Hier dreht es sich in erster Linie nicht um Buddha, sondern um Phra Rahu. Der sieht gefährlich aus und mag es eher dunkel. Da sind auch die Blumen schwarz. War schon ein paar mal hier, aber eben Jahre nicht mehr. Der Tempel, wie auch der Wat Bang Phra, hat richtig Geld. Beide bekommen unendlich viele Spenden, was man auch an den Bautätigkeiten sieht. Eine kleine Aufmerksamkeit für Patrick&Vanessa, aber auch für Rainer&Anchalee 🙂 Das geht leider aber auch mit einem gewissen Desinteresse an allem „normalen“ einher. Ist mir auch schon gestern im Wat Bang Phra aufgefallen. Das ist kein Muss, hat sich aber bei mir so eingebürgert. Wenn ich auf Tour bin, dann bringe ich den Damen der Chaba Massage eine Kleinigkeit mit. Vorzugweise etwas aus einem Tempel, ein einfaches Amulett zum Beispiel. Heute soll es ein Phra Rahu Amulett sein. Der Mönch, für den Verkauf zuständig, hatte mich auch gesehen, ließ trotzdem fast 10 Minuten auf sich warten bis er sich herabließ zum Stand zu kommen. Das Gleiche ist mir beim letzten Besuch auch schon passiert. Die 3 Leute bedient und schon war er wieder weg. Die bearbeiteten Kokosnüsse haben teils einen stattlichen Preis. Ich bin dann auch los. Am Tempel selbst kann man kaum was erkennen, aber das Tor direkt am Highway 4 zeigt schon an, dass da was Imposantes kommt. Gleich gegenüber, ist aber kein Tempel, sondern nur Werbung. Bei der Planung hatte ich noch einen Tempel auf dem Weg nach Samut Songkhram gesehen. Dahin geht es als Nächstes. Aber auch zwischendurch was nettes. Schon von weitem sieht man die Baustelle. Das wird ganz schön groß. Auch der Wat Luang Pho Sot scheint nicht in Geldschwierigkeiten zu sein. Eins nicht fertig und die anderen irgendwie geschlossen.  Der Aufenthalt war dadurch kürzer als gedacht. Immer den Blick auf den Himmel und die Wolken. Ich komme fast direkt am schwimmenden Markt von Damnoen Saduak vorbei. Der ist als Ausflugsziel recht bekannt. Ich war da schon 1994. Da sah es da noch so aus. Auch da war es kein natürlicher Markt mehr, ist es heute auch nicht. Muss man nicht hin, schadet aber auch nichts, wenn man in der Nähe ist. Er hats auch nicht leicht. Geht noch weiter. Fahre ja heute auch noch zu anderen Märkten. Jetzt aber erst mal zum Hotel. Da mache ich dann 1-2 Stunden Pause bevor ich wieder losfahre. Habe dann schon mal das Gepäck weg. Hotel, alles OK
Aussicht wird überbewertet 😉Auf zum Talad Rom Hub. An der Maeklong Station fährt ein Zug mehrmals am Tag mitten durch einen Markt. Vor Corona war hier immer alles überfüllt. Ist es noch nicht wieder. Von der Bahnstation einmal über die Gleise.
Auf dem Rückweg dann die Osmo in der Hand.

Noch 15 Minuten, dann fährt der Zug los. Ich warte an der Station. Er hupt, er pfeift und fährt los.

ist Schon ist wieder alles weggeräumt, bis zum nächsten Zug, aber der kommt erst morgen. Zum Moped und gleich weiter zum nächsten Markt. Angeln für Hein? Der Amphawa Floating Markt ist nur ein paar Kilometer weiter. Scheint interessanter zu sein, scheint aber auch zu spät zu sein. Auch wenn es etwas früh ist, kann ich ja auch hier etwas essen. Erwartet hatte ich, dass das Schweinefleisch gebraten war, war aber nur gekocht. Schweinefleisch mit scharfer Zitronensoße. Gebraten kann ich mir das sehr schmackhaft vorstellen, gekocht ist es das nicht besonders. Kann man essen, muss ich aber nicht noch einmal haben. Passiert auch schon mal. Schnell im 7-eleven noch etwas Wasser geholt. Vorher noch alles OK hat es sich innerhalb von 3-4 Minuten zugezogen und es fangt an zu regnen. Trocken bleibe ich nicht, bin aber auch nicht durch nass als ich im Hotel ankomme. Da ist es noch trocken. Gerade im Zimmer fängt es aber auch hier an. Hat gerade noch so gepasst.
Morgen geht es wieder zurück nach Pattaya.

02.08.22 Wat Bang Phra

Das Hotel bietet kein Frühstück, ist allerdings auch kein Problem. Kurz nachdem die Sonne aufgegangen ist, muss, besser will ich los. Vor 5 Jahren war ich schon einmal im Wat Bang Phra und habe mir ein Sak Yant Tattoo stechen lassen. Den Tipp hatte ich damals von Patrick, vielen Dank nochmal dafür. Scheint diese Nacht wieder geregnet zu haben. Die Luft ist feucht, aber es ist noch nicht zu warm. Schön um diese Zeit gemütlich übers Land zu fahren. Da gibt es immer was zu sehen, die kleine Dinge sind oft die Besten. Es sind nur gut 25 km bis zum Tempel und so bin ich kurz nach 7 schon da. Bin auch gleich wieder dahin, wo ich vor 5 Jahren war. Ein junger Mann verkaufte mir das „Gebinde“ für 80 THB und führte zwar in die Richtung, aber nicht dahin, wo ich schon mal war. Erste Etage in einen kleinen Raum. Dort zeigte er mir eine Art Fotoalbum mit Sak Yant Tattoos, ich solle mir eins aussuchen. Ein Ha Teaw würde er mir empfehlen für 5000 THB. Erst mal musste ich ihm jetzt klarmachen, dass ich im öffentlichen Bereich tätowiert werden will, wo auch die Thais von nebenan ihre Sak Yant Tattoos. Ich zeigte ihm meine bisherigen Tattoos und irgendwann verstand er. Er erkannte wohl auch den Mönch, der mein „Bpet Tid“ gestochen hat, Luang Po Nern. Der wäre aber nicht mehr im Tempel, er würde jetzt im Wald leben – OK.
Wir gingen wieder in den Eingangsbereich und er fragte mich wieder, ob ich denn mit der Maschine ein Tattoo haben wolle. Will ich nicht. Ich glaube, durch meine Weigerung habe ich bei ihm einiges an Ansehen gewonnen und er gab mir zu verstehen, ich solle warten. Er ging weg und kam nach ein paar Minuten zurück. Ich solle ihm folgen und er führte mich zu einem Gebäude, hinter dem in dem wir jetzt waren. Dort warteten auch schon 6-8 Thais, aber wir gingen an ihnen vorbei, ein paar Stufen hoch in einen recht großen Raum. Da war dann außer mir keiner. Ich solle warten, in 20 Minuten würde ein Mönch kommen. Neben dem Gebinde ist es üblich noch etwas in einen Umschlag zu legen. Der Jungen Mann empfiehlt 200 THB – gerne. Ich schaute mich in der Zeit etwas um und dann kam auch schon der Mönch. Er sprach etwas mehr englisch, was die Verständigung sehr erleichterte. Meinen Namen wollte er wissen und woher ich komme. Wer denn das Tattoo aussuchen würde? Er, der Adjarn natürlich! Eine Antwort, die ihm sichtlich gefiel. Jetzt wollte er meine Tattoos sehen und dachte ein paar Minuten laut nach. Mit dem jungen Mann, der als Helfer diente. Schließlich war man sich wohl einig: was und wo.
Jetzt öffneten sich scheinbar die Tore auch für die anderen Wartenden. Die wollten aber alle nicht zu meinem Adjarn, sondern warteten auf einen Adjarn, der den Platz gegenüber einnahm. Vom Tätowieren selber konnte, durfte ich keine Bilder machen, leider auch nicht von „meinem“ Adjarn. Jedenfalls war das der gleiche Adjarn, der schon vor 5 Jahren nebenan tätowiert hat. Der ist wohl sehr bekannt, auch wenn ich ihn nicht kenne, immer noch nicht. Wie das letzte Mal wollen alle zu ihm. Bestimmt 20 Thais warteten auf ihn. Ich wurde in der Zeit schon tätowiert, traditionell mit einer Stahlspitze. Alles gut erträglich im Gegensatz zur Sitzposition. Bin ich als dicker Mitteleuropäer einfach nicht gewohnt. Da ich ja sonst nichts zu tun hatte, als in dieser unbequemen Position zu verharren, konnte ich dem Treiben gegenüber folgen. Da wird niemand nach Wünschen gefragt und er braucht mit der Maschine kaum länger als 5 Minuten für ein Tattoo. Zugegeben, er braucht keinerlei Vorlagen. Nach einer guten Stunde ist mein Tattoo fertig. Die Maschine hat in der Zeit 12-15 Personen tätowiert. Von unbequemen Sitzen sind meine Beine ganz taub und ich brauche ein paar Minuten, bis ich wieder Gefühl drin habe. Mein Adjarn hat jetzt wohl wieder frei, denn zu ihm will niemand.
Am Eingang, wo auch die Gelbe geparkt ist, treffe ich den jungen Mann wieder und bitte ihn, mir ein Foto von meinem neuen Tattoo zu machen. Macht er gerne und meint, es wäre ein Gutes. Sieht auch gut aus, muss nur noch die Bedeutung rausbekommen.

Es ist jetzt 10 Uhr und ich schaue mir mal die Tempelanlage an. Es gibt auch dicke Superhelden, hier zumindest. Hat sich einiges in den letzten Jahren verändert. Und einiges ist gleich geblieben. Nach dem Rundgang findet sich noch etwas für meine Sammlung.
Auf der Hinfahrt hatte ich Schilder für einen Floating Market gesehen. Heute steht nichts Weiteres auf dem Programm, da ich keine Ahnung hatte, wie lange ich im Tempel brauche. Deshalb ist auch das Hotel direkt in der Nähe gebucht. Denen hatte ich zwar schon geschrieben, dass ich wohl etwas früher einchecken möchte, aber jetzt ist noch zu früh. Der Floating Market scheint aber auch ins Wasser zu fallen und so fahre ich einfach was spazieren. Die Landschaft ist ja recht nett hier. An meiner Lieblingstanke wird die Gelbe vollgetankt und im 7eleven nebenan gibt es für mich ein Sandwich, hatte ja noch nichts. Neue Sorten bei Schweppes? Hier, oder besser gegenüber an der Straße gibt es dann auch endlich das Gute Reise Band für die Gelbe. Gestern wollte mir niemand eins verkaufen, lag wohl am Wetter.

Ich mache mich mal langsam auf den Weg zum Hotel und da kommt es wieder, das Wetter. Noch 14 km sind zu fahren und innerhalb von nicht mal 5 Minuten wird es dunkel, sehr dunkel und es fängt heftig an zu regnen. In der Stadt sind überall Brücken und Stellen, wo man sich unterstellen kann. Hier Fehlanzeige! Kurz unter einem Baum angehalten und die Elektronik verstaut. Ich versuche es erst gar nicht mit der Regenjacke und meine Schuhe sind noch verpackt, habe die Gummi-Latschen an. Sind sowieso Tempel tauglicher. Nass bin ich dann nach wenigen Metern und nass komme ich dann auch im Menam River Hotel an. Kann zum Glück sofort aufs Zimmer und raus aus den nassen Klamotten. Es regnet nur noch leicht und dann auch auf. Ich bleibe aber im Hotel. Habe noch was zu tun. Zum Abendessen dann ins Hotelrestaurant. Lerne mal wieder eine neue Variante von Hühnchen mit Cashewnüssen kennen. Lecker, auch wenn ich ja bekennender Soßenfreund bin. Noch ein kleiner Rundgang durch die Anlage. Die Gelbe parkt direkt am Eingang. Mein Zimmer, oben Mitte:-)

Sak Yant Tattoos – meine Meinung

Sicher nicht was für jeden, aber JEDER, der sich darauf einlässt sollte sie auch respektieren. Deshalb gehen etwas gar nicht: Ein Sak Yant Tattoo darf, für mich, ausschließlich von einem Mönch bzw. Adjarn gestochen werden. Professionelle Tätowierer bieten diese, auch als Bamboo-Tattoo, mittlerweile auch an. Geht für mich überhaupt nicht.
Ich habe mein erstes Sak Yant von einem Adjarn bei Patrick in Deutschland bekommen. War zu dieser Zeit auch OK für mich. Habe mich auch mehrfach und lange mit dem Adjarn unterhalten. Hat als Mönch gelebt und dort das Tätowieren von Adjarn Man erlernt. Mönch ist er jetzt nicht mehr. Er lebt in Thailand und reise mehrfach im Jahr nach Europa, um dort mit Sak Yant Tattoos Geld zu verdienen. Zugegeben, er macht das sehr professionell, aber eben auch sehr kommerziell. Nachdem ich mich etwas damit beschäftigt habe, ist das ein Widerspruch. Ist für mich nicht Sak Yant oder besser ein Ziel von Sak Yant. Alles nur meine ganz persönliche Meinung, aber Sak Yant gehört für mich nicht auf eine Tattoo-Convention. Sak Yant muss auch nicht überall verfügbar sein, Sak Yant verlangt auch von dem, der es erhält etwas. Nicht allerdings die Kosten für eine Reise nach Europa. Sak Yant ist für mich auch nicht, wünsch dir was, weshalb ich auch heute den Mönch habe entscheiden lassen, welches Sak Yant ich bekomme. Sak Yant sollen ja nicht nur schön, hip oder in sein. Sie sollen ja was für mich tun und da lasse ich mich gerne vom Adjarn leiten und in diesem Fall sehr gerne da wo auch der „normale“ Thai hingeht. Nur bitte gerne OHNE Maschine!

Habe fertig 😎

01.08.22 Richtung Thonburi

Um 09 Uhr war ich fertig und alles auf der Gelben verpackt. Und noch mal hoch – Handy vergessen. Dann aber los. Durch Banglamung auf die Sukhumvit Richtung Laem Chabang und dann über Chonburi nach Bangkok. In Banglamung fuhr, sah ich es schon, mächtig dunkle Wolken da wo ich sie nicht sehen wollte. Leider zogen sie auch nicht ab, sondern zogen genau in Richtung Bangkok. Zu dem Zeitpunkt hatte ich ja noch die Hoffnung durch Aussitzen trocken bis Bangkok zu kommen. Also unter einer Brücke gewartet. Als es aufhörte, bin ich dann weiter, bis unter die nächste Brücke. Da das Regenband aber genau in meine Richtung zog, fuhr ich kurz drauf wieder im Regen, der plötzlich in Si Racha zu Starkregen wurde. Auch mit Regenjacke war das Shirt schon recht nass. Und wieder Pause.
Ich hoffte noch immer auf die Frontage Road, denn die ist ja quasi überdacht. Ober drüber geht ja der Bezahl-Highway. Zwischenzeitlich hatte ich alles Elektronische in Sicherheit gebracht. So richtig aufgehört hat es dann auch nicht mehr. Im leichten regen dann also weiter bis Chonburi und auf der Frontage Road war es dann wirklich trockener, bis ca. 20 km vor Bangkok. Da fing es dann richtig an. Nach einer leichten Trocknung war ich innerhalb von Minuten durch nass, komplett von oben bis unten. Auch wenn es so ist, muss ich nochmal unter einer Brücke halten, als es aus Eimern schüttet. Zumindest bin ich in Bangkok. 20 km ohne Regen, 70 km leichter Regen oder stakt bewölkt und 40km starker Regen.  Ich Bangkok wollte ich kurz ins MBK. Das und auch alles andere, Wat Saket, Chinatown, Puthamonthon ist auch gestrichen, denn so durchnässt kann ich nirgends hin und ich habe noch gut 40 km durch Bangkok vor mir. Schon ohne Regen ist Bangkok nichts für ungeübte Mopedfahrer. Es wird etwas heller, ich kann wieder Hochhäuser erkennen. Wäre eine ideale Strecke für die Osmo gewesen. Mitten durch Chinatown und am Königspalast vorbei. Da hörte dann auch der Regen auf, noch 20 km und die dann zum Glück ohne Regen. Hotel war schnell gefunden, und der Check-in ging auch zügig. Zimmer OK und schnell raus aus den nassen Klamotten. Unter die Dusche und was Trockenes angezogen. Im Regen fahren macht müde. Nur mal schnell nach nebenan ins Central Salaya und eine Kleinigkeit Essen, dann wieder zurück und etwas arbeiten. Morgen will ich früh los, hoffentlich ohne Regen.

Regen und Moped!
Ich hätte ja auch mit dem Auto fahren können, aber mir ist lieber mit dem Moped nass im Regen wie trocken im Auto. Wetter ist Wetter und da muss man durch. Heute habe ich mich zu spät drauf eingestellt und ich hatte geglaubt, eine ausgediente Regenjacke aus Deutschland würde reichen. Tut sie nicht und wird geändert. Die Schuhe hätte ich auch wechseln können, habe ja Gummischlappen dabei – habe ich aber auch nicht. Zugegeben, heute hat es ungewöhnlich lange, ungewöhnlich stark geregnet. Ich weiß aber auch, dass das in dieser Zeit passieren kann. Ein paar Stellschrauben sind noch nachzujustieren, kein Grund nicht zu fahren.

31.07.22 aber auch etwas Vorbereitung

Ein paar Sachen sind zu packen. Wären es nur Klamotten, dann ginge es noch schneller. Ich nehme aber auch mein „Büro“ mit und da muss ich mir alles zusammensuchen, was ich so unterwegs brauche. Kabel hier, Stecker da. Kameras vorbereitet und geladen. Pass und Papiere bereit.
Jetzt nur noch rumgammeln bis ich zur Massage fahre. Die habe ich für 4 Uhr reserviert. Vorher noch Shave shave und im Anschluss will ich gleich zum Abendessen in den BP. Ein Schnitzel vor der Tour muss sein und soll so sein. Das wäre sicher was für den Schalke-Christian. Da kann man auch diese Offroad-Teile mieten. Wir gewünscht auf der anderen Seite geparkt. Gut, das ich reserviert habe, alle Damen hatten Kunden und einige musste warten oder wieder gehen. Gemütlich um den See und auf zum Schnitzel. Für die Kirsche zum Eis hat es nicht mal bis zum Foto gereicht. Der BP hat mittlerweile eine Größe von 7 oder 8 Einheiten draußen und in 2 Einheiten Innenbars.

30.07.22 wird klappen

Vormittags konnte ich mich anders beschäftigen. Als dann Torti anrief, kamen auch die Maler. Die kommen jetzt häufiger, machen immer etwas und sind noch lange nicht fertig – glaube ich. Torti war wohl gerade mit dem Ausladen fertig. Das Projekt SodaStream-Füllung kann beginnen. Um die Zeit ist auch noch keiner im Laden. Kohlensäure-Flasche raus, Fass abgeklemmt und den Adapter drangemacht. Vorher die leere Kartusche gesucht und gefunden. Hatte mich schlau gemacht, besser wäre es gewesen, die leere Kartusche zu kühlen. Heute muss es auch so gehen, geht ja mehr ums Prinzip. Was leider nicht zu erkennen ist, ob seine Kohlensäure-Flasche ein Steigrohr hat oder nicht. Auch scheint mir die Flasche nicht mehr besonders voll zu sein. Ist aber für den Test auch nicht so wichtig. Leere Kartusche dran und langsam aufgedreht. Man hört, dass sich was tut. Wir gehen mal in die Küche und auf der Waage schätze ich, dass ca. 180 gr. gefüllt wurden. Voll ist sie also nicht, was an der großen Flasche und/oder an angewärmten kleinen Flasche liegen könnte. ABER es hat funktioniert und damit bin ich erst mal zufrieden.
Jetzt nur noch ein paar Kleinigkeiten für die Tour im Lotus besorgen. So kleine Reisepackungen, will nicht die große Flasche Duschzeug mitnehmen, usw. Durch die Feiertage ist recht viel los. Zum Moped. Noch was, was ich in der Drogerie besorgen könnte. Was sie aber nicht haben.
Im Condo die nachgefüllte Kartusche getestet – funktioniert – schauen wir mal wie lange. Ab zum Pool bevor es zu Tara geht. Torti meint, sein Spieß wäre besser. Das werde ich nächste Woche ausprobieren. Der von Tara heute war jedenfalls sehr lecker.

29.07.22 Aufbau

Als Vorbereitung heute die große Kamera geladen und getestet. Schon vor 9 Uhr klingelt das Telefon. Das TV Möbel kommt! Zuerst etwas erstaunt, denn es war ja nicht zusammengebaut. Das verging aber schnell, denn schon legten die beiden mit dem Aufbau los. Haben Sie nicht zum ersten Mal gemacht.
Ein Versuch mit der Zeitraffer-Funktion. Da braucht es auch noch zusätzliche Einstellungen. Das ging zügig und schon stand das Teil. Passt und erfüllt den Zweck. Jetzt brauche ich aber etwas Neues für die Webcam. Da ich ha immer nach praktischen Lösungen suche, die oft aus ganz anderen Bereichen kommen, bin ich mal zum Schreibwarenladen. Da finde ich 2 Varianten, die passen könnten und nehme sie beide mit. In einer Seitenstraße der Photisarn ist der TBT Supermarkt, versteckt in dieser Einfahrt. Das Angebot ist nicht direkt an Touristen gerichtet, preislich aber sehr interessant. Schweppes Manao (ohne Zucker) und Deo im 3er-Pack – und weiter geht es. Suche noch eine Kleinigkeit für die Tour, scheint aber leider aus zu sein. Das, was ich suche, habe eich auch eigentlich, aber erst jetzt fällt mir ein wo ich es hingelegt habe. Ist ein Koffergurt, der auch mal wieder zweckentfremdet wird. Für mich als eine Art Gürtel für die Kameratasche. Praktisch, weil breiter als normal und durch den Verschluss schnell abzunehmen. So habe ich auf der Fahrt die große Kamera immer griffbereit.
Die Metallvariante entpuppt sich als etwas zu groß, aber das geht. Die Heißklebepistole angewärmt und los geht es. Hier ist direkt eine gute Stelle und Strom ist auch in der Nähe. Wozu die Kameras? Ich kann Smarthome-mäßig die Rollladen und den Ventilator steuern. So kann ich auch aus Deutschland lüften. Damit ich aber prüfen kann, ob alles wieder OK ist – Rollladen runter und Ventilator aus – dienen die Kameras als Kontrolle.
Pooltime gönne ich mir heute auch noch. Abendessen bei Torti. Kamera vergessen, egal, bin morgen Mittag noch mal da. Das Teil zum befüllen der SodaStream-Kartuschen ist angekommen. Heute im Betrieb will er das Befüllen nicht versuchen, morgen Nachmittag.

28.07.22 Inspektion

Dafür, dass der Wetterbericht keinen Niederschlag vorhersagt, regnet es doch etwas oft. Heute Vormittag auch wieder eine gute halbe Stunde. Natürlich dann, wenn ich los will.  Ich gehe mal davon aus, dass das mit dem TV-Möbel klappt und dann soll es ja Montag auf eine kleine Tour gehen. Dazu will ich die Gelbe inspizieren lassen. Habe die letzten Tage eine Vibration vorne festgestellt, soll vor der Tour geprüft werden. Und ein Ölwechsel lass ich sowieso machen. Beim Mopedschrauber an der Klang stellt man fest, dass an der Vorderrad-Gabel etwas leckt und das soll ausgetauscht werden. Dann ist der Vorderreifen auch nicht mehr gut und wird auch getauscht. Ich kann warten. Glücklicher Zufall: da hält doch tatsächlich ein Eiswagen direkt nebenan. Eis geht ja immer und bei 20 THB kann ich nicht meckern. Hier wird nicht nach Termin gearbeitet. Der Laden hat so ziemlich jedes Ersatzteil vorrätig. Hier kommen auch die „Fachhändler“ das holen, was sie selbst nicht auf Lager haben.

Auf 5-7 Plätzen wird dann gleichzeitig alles verbaut.
Üblicherweise wird hier nur der Betrag für die Ersatzteile berechnet. Mag sein, dass die Händler etwas Rabatt bekommen. Meine Vordergabel wird ausgebaut, das Hydrauliköl, Simmerringe und Dichtungen werden getauscht. Dann wieder alles zusammengeschraubt. Anschließend noch ein Ölwechsel mit Ölfilter natürlich. Dann noch eine Probefahrt und die Gelbe ist bereit für die Tour. Zwischenzeitlich hat auch Index angerufen. Das Möbel soll morgen um 09 Uhr geliefert werden – passt. Hat alles eine gute Stunde gedauert und 2500 THB gekostet (ca.65 EUR) – passt ganz sicher auch!
Nach einem kurzen Einkauf im Makro geht es wieder zurück zum Condo. Da kümmere ich mich mal um die Tour und buche mir die Hotels. Werden 3 Nächte, hatte es mir ja schon vorher angesehen. In der Ecke war ich schon ein paar Jahre nicht mehr, auch wenn es nicht unendlich weit ist. Dann noch zum Pool und schon sagt der Stand der Sonne: Zeit zum Abendessen – bei Tara. Karte brauche ich nicht, ich bestellt die Gungs und gebratenen Reis mit Ei drauf (kai dao).

27.07.22 sauber und erholt

Ich habe mich mal an die Planung einer kleinen Tour gemacht. Wenn das mit dem TV-Möbel am Freitag klappt, würde ich Montag etwas starten. Eine Idee habe ich schon. Heute ist dann erst mal wieder Waschtag. Die IKEA Tüte ist voll. In einer guten Stunde sollte ich fertig sein. Mit der Wäsche war ich das auch, nur das Wetter wollte, dass ich etwas länger bleibe. Also bleibe ich auch noch was. Wieder im Condo habe ich noch etwas zu arbeiten und schiebe die Massage nach hinten. Ich fahre erst nachmittags los. Hat einen Vorteil, auf dem Rückweg kann ich mir gleich mein Schnitzel aus dem Bramburi mitnehmen. Bei der Massage muss ich demnächst anders parken, denn der Laden nebenan, offiziell ein Restaurant, aber da bin ich mir nicht sicher, öffnet bald. Für die Massage mache ich das gerne. Die Damen in der Massage sprachen von „fon tok“ (Regen). Da habe ich den Ingwertee danach etwas schneller getrunken, muss ja nicht im Regen fahren. Ich konnte aber, außer Wolken, nichts entdecken. Trotzdem zügig zurück und zum Bramburi. Als ich komme, geht jemand und ich bin alleine im Laden. Bestelle trotzdem zum Mitnehmen und im Condo schmeckt es dann auch gut.

26.07.22 jetzt

Aktion Kühlschrank soll heute beendet werden und Aktion TV-Board wird gleichzeitig gestartet. Damit beide „Altgeräte“ abgeholt werden können, müssen sie ja ausgeräumt sein. Beim Kühlschrank sowieso klar. Das Wohnzimmermöbel beinhaltet noch Gläser und Geschirr, dafür ja die Boxen. Die werden gefüllt und zum Abstellraum runtergebracht. Praktisch, sie haben Rollen. Jetzt sind beide Teile abholbereit und ich kann mal zu Kwan im The Garden fahren und fragen, wann sie die Sachen abholen will. Ich hatte ja Kwan gefragt und sie war ganz begeistert. Praktisch, denn so bekommen die Sachen noch einen neuen Einsatzort und sie werden abgeholt. Im The Garden ist alles beim alten. Scheinbar ist das Roland umgezogen, was man deutlich an der Dekoration der Terrasse erkennen kann.
Ich hätte jetzt damit gerechnet, dass Kwan sagt: ja so in 1-2 Tagen. Aber nein, sie sagt jetzt. Damit hatte ich nicht unbedingt gerechnet, zum Glück ist ja alles vorbereitet. Das Wohnzimmermöbel hatte ich ja bewusst so stehen lassen, damit man auch weiß wie es wieder aufgebaut wird. Ein Pick-up wird gerufen und eine vom Garden-Team fährt auch mit. Kwan kann nicht, aber OK.
Zwar wussten ja alles, was abgeholt werden muss, aber Werkzeug ist Fehlanzeige. Kein Problem, ich habe ja was. Das Wasser hat dem Möbel schon zugesetzt. Da muss sicher was dran gemacht werden. Aber das schaffen die schon. Eine Stunde später ist dann alles weg, wirkt jetzt noch einmal deutlich heller. Nach einem T-Shirt Wechsel fahre ich dann los. Zuerst zum Schuster! Die Schuhe sind fertig, haben eine neue Sohle und sind neu vernäht. Hätte ich nicht erwartet, sieht super aus und hat 12 EUR gekostet. War es auf jeden Fall wert.
Zum Baan&Beyond; da brauche ich ein paar Elektroteile. Stromkabel, Stecker und Schalter. Die Rollen für das neue TV Möbel nehme ich auch gleich mit. Die Rollen sind einmal praktisch und verhindern, dass Holz auf Boden steht – falls noch einem ein unerwarteter Wassereinbruch kommt.
Weiter zur Index Living Mall. Da dachte ich dann an die schnelle Nummer. War aber nicht. Das Möbel kann nur geliefert werden, wenn der Betrag über 5000 THB ist. Kostet aber nur, 3790 THB. Da hat sich die Kollegin wohl vertan, die ich das letzte Mal gefragt habe. Eigentlich nur Möbel, aber ich kann auch Klein-/Deko-Teile kaufen. Und die Index-Kundenkarte soll ich auch nehmen, gibt 150 THB Rabatt. Qual der Wahl, ich entscheide mich für einen kleinen Teppich und komme knapp an die 5000 ran. Mit dem Rabatt bin ich zusammen wieder darunter, aber das stört jetzt nicht mehr. So ist das hier. Rufen am 28. an und liefern alles am 29. – passt.
Erledigt, auf zum Condo. Bastelstunde ist angesagt. Heute geh ich auch nirgendwo mehr hin und ich hole mir im Best Supermarkt ein Brötchen für heute Abend. Salat und Brötchen ist der Plan. Hinter dem Kühlschrank ist die Steckdose. Der soll jetzt aber nicht direkt da angeschlossen werden. Stecker, Kabel nach draußen, Schalter, Kabel wieder nach innen uns Stecker. Da kommt denn der Kühlschrank dran. Jetzt kann ich über den Schalter den Kühlschrank vom Strom nehmen, wenn ich nach Deutschland fliege. Praktisch und sinnvoll, wie ich es liebe. Funfact: Ich so als Büromensch habe mir eine Blase am Finger geholt. Wie? Beim Zusammendrehen der Kupferkabel, für Stecker, Schalter und Lüsterklemmen. Mann ist halt nichts mehr gewohnt.So bekomme ich heute allerdings dann auch den Sonnenuntergang über dem Meer mit.

18.000 Schritte heute, bin überrascht. Auf den Salat verzichte ich, Brötchen gibt es aber – habe Hunger.

 

25.07.22 warten

Das Morgenbild

Gehört ja auch dazu. Ich mache ja sonst immer noch mindestens eine Tour in der Tour. Dazu habe ich noch nichts gesagt, denn so einige Ereignisse haben die Planung etwas zurückgeworfen. Die Tour steht noch auf der Liste. Ganz oben steht dann aber noch, das Visum zu verlängern. Dauert bestimmt auch ein paar Tage. Könnte sein, dass ich mich kurzfristig entscheide. Zuerst muss aber das Condo fertig werden und da fehlen ja noch 2 Sachen.

Der Kühlschrank soll ja heute Vormittag. Seit 10 Uhr bin ich bereit. Innerhalb von Minuten wird es dunkel und fängt an zu regnen. Genauso schnell hört es dann aber auch wieder auf und die Sonne kommt raus. So gegen 12:30 rufe ich dann mal an. Sie ruft zurück. Nach einer guten halben Stunde versuche ich es dann noch mal. „Oh, I forget, call you back 1 minute“ Kaum 10 Minuten später dann der Rückruf. Es ist jetzt halb zwei. „Sorry mister, make mistake, delivery 4 o’clock“ „sure“ „sure“! Dann habe ich ja jetzt gut 2 Stunden Zeit. Die maler sind wieder unterwegs und Malern, Noch kann ich allerdings nichts erkennen. Erst mal zum Schuster. Habe meine guten alten Trecking-Schuhe mitgenommen. Die sollen auch hier bleiben, aber die Sohlen sind fast blank. Ich dachte, da kommt was drauf, aber die komplette Sohle kommt neu. Kann ich morgen wieder abholen 😉 . Nach dem Kühlschrank kommt das Wohnzimmermöbel. Das wird wohl abgeholt, ist aber noch gefüllt. Jede Menge Gläser und Geschirr. Nichts für mich, ich habe es da lieber etwas minimalistischer. Ich will 2 Boxen besorgen und dann kommt alles runter in den Abstellraum auf der 3. Etage. Die gibt es gerade beim Lotus im Angebot. Weil ich aber ohne meckern brav gewartet habe, belohne ich mich mit einem Eis. Was ich nicht kenne, reizt mich und bei Dairy Queen gibt es etwas, was ich nicht zuordnen kann. Fragen wäre zu einfach. Nüsse oder Popcorn. Ich hatte jedenfalls Kaffee-Eis mit salzigem Popcorn. Ganz OK, aber wird nicht mein Lieblingseis. Halb vier bin ich wieder zurück, hat alles aufs Moped gepasst. 10 Minuten später geht das Telefon. Der Kühlschrank ist da. Mit einem Pick-Up. Passt in den Aufzug und ist auch schnell im Condo. Irgendwie am Stromkabel gespart. Ist schon lang genug, nur nicht für meine „Bedürfnisse“. Ich bin ja zwischendurch immer längere Zeit nicht da und da will ich den Kühlschrank ausmachen und vom Strom nehmen. Vorher einfach mit einer Steckerleiste mit Schalter. Der Neue ist höher, das Kabel aber nicht länger. Reicht nicht bis oben und so muss ich morgen etwas basteln. Das ist der Grund, warum er auch noch nicht komplett eingebaut ist. Muss ihn morgen eh nochmal rausholen. Er ist jedenfalls viel praktischer, wie der „Alte“ Kühlen oben und Tiefkühlen unten. Hier ist es bei den meisten Kühlschränken andersherum. Ein Grund für das Modell. Leider ist es hier in Thailand nicht üblich, dass man die Türen rechts oder auch links öffnen kann – schade.
Da kann ich vor dem Abendessen noch zum Pool. Abendessen ist heute bei Tara – Grünes Curry. Bin heute, wie fast jeden Tag, an einer Pizzeria vorbeigekommen. Hat mich heute irgendwie angefixt. Wird also die nächsten Tage eine Pizza geholt.Gaeng Khiau Wan Gai – sehr lecker.