06.01.26 es beginnt

Es wirft die Schatten voraus. Nächste Woche muss mein Visum verlängert werden. Vieles ist schon vorbereitet, einiges kann erst kurz vorher gemacht werden. Eine Sache steht aber heute an. Bei der Einreise, oder besser kurz danach, muss man sich bei der Immigration registrieren lassen. Das wird meist vom Vermieter, bzw. der Unterkunft übernommen. Also, der ist dann angekommen und wohnt jetzt hier! Kann man online machen oder auch persönlich, eigentlich kein Unterschied. Ich habe die TM30-Meldung gleich nach Ankunft online gemacht. Und da sind wir dann bei: eigentlich!!! Denn, um das Visum zu verlängern, wird die Online-TM30-Meldung nicht akzeptiert. Dort wird der manuelle Eintrag der Immigration verlangt. Darüber und die Logik dahinter, kann man jetzt diskutieren, nützt aber nichts; ist so. Ich muss also vorher noch zur Immigration und das Digitale in etwas Analoges umwandeln lassen.
Verschiedene Wege führen nach Jomtien zur Immigration, ich nehme den schnellen. Auf dem Weg kann ich auch gleich bei Sony die Kamera abholen. Die ist repariert und fertig. Die Bäckerei wird erfolgreich ignoriert. Weiter über die Thaprasit. Ich würde ja viel lieber die Visageschichte zu einer anderen Zeit machen, mich fragt da aber keiner. Jetzt, so Anfang des Jahres, ist es natürlich sehr voll. Jede Woche später würde es etwas entspannter machen. Was ist zu tun: Zur Information und erklären, was man möchte. Dort werden die benötigten Unterlagen (Pass + Ausdruck der Onlinemeldung) kurz geprüft und man erhält eine Wartenummer. In dem Fall für die Schalter 10/11 im gegenüberliegenden Gebäude. Da geht man dann hin und wartet, bis die Nummer aufgerufen wird. Geöffnet hat die Immigration von 8 bis 17 Uhr, was aber nicht heißt, dass nicht zwischen 12 und 13 Uhr eine Pause gemacht wird. Ich hatte es schon befürchtet, ich komme vor 12 Uhr nicht mehr dran und muss um 13 Uhr wiederkommen. Zurückfahren lohnt sich nicht, bleibt aber Zeit für einen Mango-Smoothie. Nachdem ich dann die Stunde gut überbrückt hatte, wieder zurück. Leerer geworden ist es nicht. Nach knapp 40 Minuten bin ich dran. Der Vorgang dauert dann keine Minute und ich bin wieder draußen. Bei mir war auch alles vorbereitet, ich bin da aber in der Minderheit und deshalb dauert es oft länger. Auch haben viele nicht mal geringe Englisch- und gar keine Thai-Sprachkenntnisse. Einige stellen sich auch einfach nur dumm oder werden unhöflich, was wahrlich keine gute Idee ist.
Fertig bin ich aber nicht ganz. Anita braucht Medikamente für das nächste halbe Jahr. Sie ist in der glücklichen Lage, dass sie die von ihrer deutschen Krankenversicherung komplett erstattet bekommt. Die gibt es natürlich bei Fascino. Für gut 6 Monate kommt Einiges zusammen. Die Rechnung: ca. 2000 EUR. Ein Medikament kommt aus Bangkok und wird nachgeliefert. Alles abgegeben, kann ich auch schon fast wieder los zum Abendessen. Doris hatte ich Bescheid gegeben, dass ich zum Na-Lek gehe, sie bleibt aber lieber im Hotel – auch OK.
Gungs und gebratener Reis, wie immer lecker. Anita bekommt die Gungs zum Mitnehmen.

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