27.01.26 Tag 2 Wat Bang Phra – U-Thong

Heute etwas ganz Besonderes Und das Besondere startet auch früh. Wir sitzen schon um 7 Uhr beim Frühstück. Erst kommt Toast, dann Spiegelei, dann auch noch eine Suppe. Reichlich also. Zum Tempel sind es nur ein paar Minuten. Wir gehen dahin, wo man es uns gestern gesagt hat und werden auch gleich auf die erste Etage, vorbei an einem Mönch, eine Horde kleiner kläffender Hunde, in einen Raum geführt und sollen da warten. Die Hunde waren übrigens ganz sicher nicht stubenrein. Ob das alles so richtig ist? Jedenfalls liegen einige Mappen aus, mit Sak-Yant Vorlagen. Nacj eine guten halben Stunde kommt eine Dame und will wissen, welche Sak-Yants wir denn haben wollen. Angelika und ich sind beim Hah Taew und Christian will das Gao Yord. 6000 THB soll jedes Tattoo kosten. Hier wird dann klar, wir sind falsch. Das endet in einer Privat-Session, die wir ja nicht haben wollen. Wir bedanken uns und gehen an den Hinterlassenschaften der Hunde vorbei wieder nach unten. Nochmal fragen und erklären. Dann führt uns jemand zu einem anderen Gebäude. Das sieht schon deutlich offenener aus und sauberer auch. Da ist auch schon eine kleine Gruppe, die tätowiert wird. Dann ist der Ablauf auch so, wie ich ihn kenne. Im Nebenraum besorgt man sich Opfergaben, legt 40 THB für den Tempel dazu und erhält einen Umschlag für den Adjarn (Der Guide von der Vorgruppe sagte uns: 500 THB pro Person). Wir drei legen alles in eine Schale und warten, bis die andere Gruppe fertig ist. Die 2 Österreicher und die Dame aus Manchester haben das als „Ausflug“ in Bangkok  gebucht. Dann sind wir dran. Erst übergeben wir die Opfergaben und Angelika kommt als Erste dran. Bei Damen ist das alles nicht so einfach. Der Adjarn macht das alles sehr routiniert und nach 20 Minuten ist ihr Hah Taew fertig. Christian wollte ja schon der Erste sein, aber als Zweiter deutet der Adjarn auf mich. Das dicke Ding lässt sich auf den Boden nieder und es beginnt. Hah Taew auf der linken Seite. Natürlich merkt man es. Es piekst halt. Bei mir braucht er auch nicht länger und das Sak-Yant ist fertig. Jetzt kommt noch Christian dran. Sein Tattoo dauert etwas länger, weil es etwas größer ist. Er leidet auch etwas mehr, weil seine Stelle ja auch empfindlicher ist Wir sind durch, aber die nächste kleine Gruppe ist schon da.
Nochmal kurz zum Hotel, Sachen packen, auschecken und los. Heute haben wir viele Tempel und zum nächsten ist es nicht weit. Wat Srisatong – Phra Rahu. Sehr schöne Tempelanlage. Hier kann man schnell erkennen, dass reichlich Spenden an den Tempel fließen. Bis Nakhom Phatom ist es auch nicht weit und Phra Phatom Chedi ist ein Muss. Einmal gemütlich rundherum. Die Kunstschule hat heute Ausgang gehabt. Wie immer ein netter Spaziergang. Wir haben auch keine allzu weiten Strecken zu fahren. Die Zeit im Wat Bang Phra war ja eingeplant. Ein Tempel steht aber noch auf dem Programm. Wir fahren zum Bhunyakiri Sri Suvarnabhumi nach U-Thong. Sehr imposant ist diese Buddha-Statue aus dem Felsen gehauen worden. Heute tun wir uns was richtig Gutes und lassen uns vom Mönch noch segnen. Armbänder gibt es hier nicht aber wir werden anders gesegnet.
Zum Hotel sind es nur noch ein paar Kilometer. Ich war schon ein paar Mal hier. Sehr schönes Hotel, vermutet man nicht, wenn man von der Straße zum Hotel abbiegt. Nach der Pause treffen wir uns zum Abendessen. Erst hieß es, das Restaurant des Hotels wäre geöffnet, ist es aber nicht. Das Tolopoti hat aber an der Straße auch noch eine Art Biergarten. Wir setzen uns, sind aber mit den örtlichen Bestellregeln nicht vertraut. Bestellt wird an den Ständen außen. Essen und Getränke. Die Karte können wir mal mit zum Tisch nehmen. Steaks und Burger, nehmen wir auch! Unter dem Steak, war wir eigentlich bevorzugen, sieht man noch ein Bild, ähnlich dem Steak aber mit Beilagen, Pommes und Salat. Das soll es sein, dreimal. Und ein paar Gyoza als Snack dazu. Beim Bestellen selbst heißt es dann, Steak wäre es nicht, verschiedene Stücke Fleisch und Wurst. OK, dann eben den Grillteller, dreimal.  Nebenan dann Getränke bestellt. 1 l Leo für mich, 1 l Chang für Christian und Angelika nimmt einen Weinmix. Wir wollen aber keinen Literbecher, sondern gerne nachschütten in einen kleinen Becher. Jetzt haben wir den randvollen Literbecher und kleine leere. Umschütten geht aber nicht. Dann eben Literbecher.
‚Das Essen kommt! Zum Glück ist  der Tisch groß, denn sonst hätte nicht mal alles auf den Tisch gepasst. Der Grillteller entpuppt sich eher als Familienteller. Eine echte Aufgabe, die aber nicht zu schaffen ist. Die Angestellten sind über unsere Bestellung so begeistert, dass sie fragen, ob sie denn ein Foto von uns machen können. Jedenfalls hatten wir wieder einen sehr netten Abend.
Morgen steht dann der landschaftlich schönste Teil der Tour auf dem Programm.

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