Dann muss ich halt alles noch einmal neu schreiben. Heute Morgen war plötzlich alles weg und ich bekomme es nicht wieder hergestellt. Natürlich ist das passiert, als ich fast fertig war – logisch 😳
Frühstück gibt es im Hotel, völlig ausreichend und lecker.
Besonders die frisch gemachten Waffeln.
Schöne Anlage, ich komme sicher wieder hierhin.
Aufsitzen und es geht los. Heute geht es dann mehr um das Fahren.
Erst flach und nach 40 km erreichen wir das Carhenge.
Da war ich vor ein paar Jahren schon einmal und es sah noch anders aus.
Wir drehen eine Runde.
Wie so oft gibt es immer etwas zu entdecken. Figuren,
alte Schätze
oder auch nur ein paar Untermieter.
Nach weiteren 40 km dann ein Pflichtstopp.
Hier muss getankt werden, denn das ist die letzte richtige Tankstelle vor dem Etappenziel. Auf kleine Shops an der Straße und Sprit aus Flaschen will ich mich nicht verlassen.
Hier geht es dann auch in die Berge.
Für die nächsten 60 km heißt es: durch die Berge, schöne Straßen und kaum Verkehr. Das endet erst einmal am Samphao Thong Chedi Viewpoint.
Hier auf dem Bergkamm hat man einen wunderbaren Blick auf den Sinakharin Stausee. Da soll es jetzt hingehen, wir haben unser Hotel auf der anderen Seite gebucht und ich habe eine Fähre gefunden. Ab zum See.
Zur Fähre selbst geht es dann allerdings über eine 5 km Schotterpiste. Da müssen wir halt durch, weil es sonst ein weiter Umweg wäre, die Fähre nicht zu nehmen und um den See zu fahren. Fährzeiten konnte ich vorher keine herausfinden.
Ich frage am Fährterminal nach
und es heißt 14 Abfahrt von der anderen Seite, 15 Uhr von hier. 90 Minuten warten. Zurück und um den See, leider keine Alternative.
Wir warten.
Dann kommt die Fähre,
hält aber in der nächsten Bucht.
Ein paar Minuten später erscheint der Kapitän mit einem Moped. Er fährt und mit der anderen Fähre rüber, möchte aber statt der erwarteten 100 THB, als Privatfahrt 250 THB also 500 THB zusammen. Dann soll er sie haben und wir können los.
Gemütlich geht es über den See.
Christian, der vom Fach ist, hat schon vorher die Flaschenzüge an der Landebrücke bemängelt.
Ich sage noch: „Warte ab, der braucht die gar nicht, der fährt so los.“ und landet auch wieder so an. Ich hatte recht. Was Christian auch nicht gefallen hat, war die Schotterpiste zur Fähre, und wie es scheint, ist der Anleger auf der anderen Seite auch nicht asphaltiert.
Umdrehen geht jetzt aber gar nicht mehr.
Nach kurzer Zeit kommt dann Asphalt, leider nur eine kurze Strecke.
Kurzum: Gute 30 km Schotter mal klein,
mal groß,
verhageln ihm etwas die Laune. Wir fahren diesen Untergrund auch mit etwas unterschiedlicher Geschwindigkeit. Seine ist mir etwas zu langsam, meine ihm etwas zu schnell. Und wir reden von 20-25 km/h, nicht von Rasen.
Ich warte immer etwas, bis er kommt. Nach den 30 km Schotterpiste kommen wir dann wieder auf gute Straßen
für die letzten 55 km bis zum Hotel in Thongphaphum. Da sind wir natürlich etwas später. Das Kiree River Hotel sieht gut und sehr neu aus. Zimmer sind gut, aber etwas hellhörig.

Ein Restaurant gibt es nicht, die Hotelempfehlung hat zu, aber man geleitet uns zu einem anderen.
Das N-Joy liegt direkt am Fluß, Essen kommt in Etappen,
ist aber sehr gut und der Service hervorragend.
Wir wären auch noch länger geblieben, aber um 20 Uhr spielte dann eine Live-Band. Thai ist OK, die Musik an sich auch, die Lautstärke ging aber gar nicht.
Unterhaltung nur noch in den Pausen zwischen den Stücken möglich. Wir sind zurück zum Hotel.
Eine sehr schöne Etappe.