02.08.2018 Sonderbetreuung

Keine Schule, aber heute Morgen lange mit Jo gesprochen, der seit 5 Monaten auch Thai lernt. Er hat jemanden der Deutsch-Thai unterrichtet und ist sehr zufrieden. Dadurch wurde das kurze Gespräch zu einer langen Unterhaltung. Wilfried stieß auch noch dazu. Schnell aufgelöst wurde die Runde dann als sich die Stimme des Blockwarts Günther ankündigte. Mir dem will kaum einer was zu tun haben. Der wohnt wie Wilfried und Jo ganzjährig in der Anlage, aber wie gesagt ein sympathischer Kerl ist er nicht. Auf seinem „Mist“ ist wohl auch die POOLORDNUNG gewachsen, an die sich allerdings niemand hält. Mittlerweile Mittag und nun? Ich habe ja noch einen unerledigten Auftrag und noch 2 Punkte auf der Liste die ich abhaken will. Ich fahre heute mal zum „Suan Thai“, einem neuen Park etwas außerhalb an der Umgehungsstrasse 331 nach Rayong/Utapao. Der direkte Weg wird natürlich nicht genommen und so entscheide ich mich die „Lieb Tang Rod Fai“ die Umgehungsstrasse an der Bahnlienie entlang zu fahren. Das Thema Leela Coffee hat sich scheinbar entgültig erledigt. Viel entspannter als die Sukhumvit zu nehmen.

Der Bahnhof von Pattaya Die fahre ich bis zum Ende durch und biege dann links auf die Tesabal Road ein. Ist irgendwie auch noch Pattaya Habe mal an so einem Shop gehalten die Blumentöpfe aus Ton haben, aber keinen „Topf“. Die führt dann über den noch unfertigen neuen Highway auf die 331. Nach einem U-Turn bin ich dann schon da. Der Park hat erst vor kurzem eröffnet. Alles neu und in einigen Teilen dann eben auch noch etwas kahl. So richtig sind die auf Europäer noch nicht eingestellt, aber mit meinem Thai-Führerschein gibt es wieder Ermäßigung. 99 Baht und eine Attraktion frei statt 300 oder 400 Baht. Aktuell besuchen den Park hauptsächlich chinesische Gruppen in Busgröße. Zum Thema Elefanten sag ich später noch was! Ich will mir erst mal einen Überblick verschaffe und eine Runde mit dem Bus drehen. Der Park ist eigentlich leer. Um diese Zeit am Tag und im Jahr sehr wenige Besucher. Den Bus der dann kommt habe ich für mich alleine. Der Fahrer war wohl vorher im Linienverkehr tätig und ist der Auffassung seine Hauptaufgabe wäre es die Gäste von A nach B zu bringen. Das auf seinen Bus Sightseeing steht hat man ihm wohl noch nicht gesagt. Der erste Teil führt also an eine kleinen Alle mit verschiedenen in Thailand vorkommenden Bäumen/Früchten vorbei. Leider aber so zügig das man auf Serienfoto stellen muss. Nach ein paar hundert Metern dann Halt. Ich soll an einer Bootsfahrt auf dem Seen teilnehmen. OK, warum nicht – WEIL der Staff am Boot lieber rum träumt las aufs Boot aufzupassen und als ich denn ins Boot steige, neigt sich das Boot und vor allem das Dach des Bootes zum Anleger und verletzt meine linke Hand. Die Abschürfungen sehen jetzt schlimmer aus als sie sind – weil braun und so. Ich geh natürlich nicht weiter aufs Boot und der Staff schaut mich fragend an. Ich ihn auch, denn ich erwarte ja dass er etwas Verbandszeug holt und sich um die Abschürfungen kümmert. Damit ist er allerdings völlig überfordert und einen Verbangskasten gibt es auch weit und breit nicht. Nach 10-15 Minuten findet sich ein lustiges, kleines, buntes  Pflaster, das mal auf einen teil geklebt mit – von einer netten Frau eines der Shops. Staff hat immer noch ein Fragezeichen im Gesicht. Ich frage ihn, ob er denn nicht mal sein Funkgerät nutzen wolle. Den Bootsführer hat der Vorfall, wie erwartet, natürlich überhaupt nicht interessiert. Nach weiteren 5-10 Minuten kam dann der Bus wieder, der mich und eine Gruppe Chinesen dann mit weiteren Stops wieder zum Eingangsbereich brachte. Dort bin ich dann in den Office, wo auch nicht wirklich viel Englisch gesprochen wurde. Es wurde eine Box gesucht und dann auch gefunden. Da war Verbandsmaterial drin. Viel war das wirklich nicht und Jod oder so war da auch nicht drin. Das wurde allerdings schon im Hintergrund per Telefon von einer Apotheke in der Nähe geordert. Kam dann auch und ich wurde versorgt. Nach einiger Zeit kam dann auch einer der Manager, dem ich den Vorfall noch einmal schilderte. Interessiert hörte er sich alles an und entschuldigte sich mehrfach. Er wolle dafür sorgen, dass die Staffs im allgemeinen besser aufpassen und regelmäßig geschult werden. Er erstattete mir ohne das ich danach gefragt hätte den Eintritt und gab mir „Manao“ eine der Mitarbeiterinnen aus dem Büro mit, so dass ich ihr die Probleme zeigen könne. Das hatte ich auch angeboten. Mit ihr ging es dann noch einmal durch den Park und nahm alles sehr interessiert auf. Bus langsamer fahren, Eingang zum Boot in die Mitte verlegen … So kam ich dann noch zu einer Spezialführung durch die Anlage. Eine Show gibt es natürlich auch

Die chines sind vom Programm schon überwältigt Ein Foto darf nicht fehlen Wollte unbedingt aufs Foto Ein Foto war nicht genug Ich sprach dann auch mit Manao über die Elefanten. Die Wahrnehmung ist bei uns Europäern anders. Für die Thais und die Betreiber schwer zu verstehen. Ich/wir finden es nicht gut, dass die Tiere angekettet darauf warten „Touristen“ herum zu tragen. Manao sagt, dass „Touristen aber genau dieses Elefanten reiten haben wollen und sie sich nicht leisten könnten darauf zu verzichten. Ändern können es also eher die Touristen, die diese Angebote einfach nicht mehr wahrnehmen – dann werden sie auch nicht mehr angeboten. Hier bestimmt die Nachfrage das Angebot Ich soll mich wenn ich nochmal komme bei ihr melden und sie wird dann etwas arrangieren. Ich sagte ich komme in jedem Fall wieder und werde nachsehen, ob sich etwas geändert hat. Die Anlage ist nett, die Pflanzen am Rand müssen noch etwas wachsen, aber eben ein netter Ausflug in die Umgebnung – Manao im November komme ich wieder. Manao wurde auch gleich mal nach dem „Topf“ gefragt und spontan meinte sie, sie kenne einen Shop an der Tai in der Nähe des BigC Supercenters. Ich mache mich also auf den Rückweg und stelle fest, dass es schon recht spät ist. In der Apotheke noch schnell etwas Nachschub an Verbandsmaterial geholt und da es kaum Umweg war auch gleich mal nach dem Shop sehen. Schon auf dem Hinweg hatte ich auch noch eine andere Idee, aber erst mal dem Tipp nachgehen. Der Laden hatte zwar viel, den „Topf“ aber nicht. Auf dem Heimweg schon etwas zum Abendessen mitgenommen. Meine Idee schon mal an einem kleinen Laden der besonderen Art überprüft und das gefunden. Ich kenn noch einen großen, da fahre ich morgen mal hin.

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