20.12.19 heim und heim

Ich habe schon vorbereitet. Nach dem Frühstück kann ich los. Das Hotel hat mir gut gefallen, Fotos hatte ich auch schon gemacht. Im Frühstückraum/Restaurant wurde ich dann aber extrem positiv überrascht. Mit der Auswahl hatte ich nicht gerechnet. Gestern war es schon gut, aber wenn ich Lage und Größe der Hotels, zusammen mit meinem Geschmack nehme, das Beste Frühstück auf der Reise und ich hatte keine Kamera dabei, weil ich einfach so was nicht erwartet habe. Ich verspreche aber noch mal wieder zu kommen und dann folgen auch Bilder.
Also los 😀
Beim letzten Mal sind mir die Schilder schon aufgefallen. Da muss ich aber am Schuss etwas verpasst haben, denn das Ziel habe ich nicht gefunden. Heute passe ich etwas besser auf. So richtig ist mir auch noch nicht klar, was ich da erwarten kann, aber wenn etwas 115 km vorher schon angekündigt wird, dann muss es ja eigentlich etwas Besonderes sein.
110 km kommt mehrfach vor 😀
Dann aber erst mal nichts mehr.
Ich muss auch durch einen Nationalpark und da gibt er eine feste Kontrollstation. Und ich werde herausgezogen und kontrolliert. Kontrolliert werde ich mal wieder nicht, aber wegen der Gelben ausgefragt, Wie schnell? Wie teuer? Woher ich komme … Mein Thai ist gefragt – ich komme durch. Dafür bekommt ihr auch ein Foto
Dann geht es wieder in die Ebene runter und jetzt taucht auch wieder ein Schild auf 50 km.
Ich habe eine Idee – auch wenn da was von Tempel steht, so zeigen die Schilder doch immer nur einen Mönch. Ich glaube es geht hier mehr um den Mönch, wie um den Tempel.
17 km ich komme näher
dann nur noch 2 km
Hier muss es sein, nur kann ich nichts erkennen. Ich drehe und fahre ein paar hundert Meter zurück. Eigentlich auch nichts, so ein „Tor“ sieht man häufig und eine Tempel sehe ich nicht.
Fahre trotzdem mal da rein. Die Straße teilt sich an einem Wald.
Ich fahre mal rechts rum und komme an ein paar Ständen vorbei, sehe aber sonst nicht wirklich was. Auf der anderen Seite ein recht großes offenes Veranstaltungsgelände – leer. Leer ja, aber auch recht groß – hier passen schon ein paar Leute hin.
Wieder da wo ich reingefahren bin drehe ich noch eine Runde und halte mal an den Ständen. Muss nicht weiter erwähnen, dass ich da als Farang ganz alleine war. Viel los ist eh nicht und was sonst noch die Stände aufsucht sind Mönche.
Die kommen aus dem Wald, aber größere Gebäude sind nicht zu erkennen. Alle sind sehr nett, ich werde mal wieder ausgefragt, was mich auch wieder an die Grenzen meiner Fähigkeit zur Thai Kommunikation bringt. Aber sie helfen mir. Patrick meint, ein guter Ort, um was zu lernen. Ich beziehe das mehr auf die Sprache, er meint Amulette. Um was über Amulette zu lernen, muss man ja erst mal was wissen. Zwar jongliere ich schon recht professionell mit der Lupe, weiß nur leider nicht, was ich damit erkennen kann. Sie aber gut und professionell aus und ich glaube auch viele Thai machen mit der Lupe nur Show 😆 Ich kaufe ein Amulett, weil es mir gefällt. Der lustige Verkäufer meint eine gute Wahl, weil es alt, besonders und eben gut wäre – OK – mir gefällt es. Bin mal gespannt was mein „Telefonjoker“ darüber sagt. Eine Kette gibt es auch noch und dann begebe ich mich etwas in den Wald. Ich habe ja schon einige Tempel gesehen und besucht, aber so etwas habe ich noch nicht gesehen. Es gibt Gebäude aber die sind anders als ich es gewohnt bin und alle im Wald verteilt. Ich glaube immer mehr, dass es sich hier um einen über die Grenzen bekannten Mönch handelt, die sich hier niedergelassen hat und auf dem danebenliegenden Geländer „Veranstaltungen“ abhält. Ich versuche das mal rauszubekommen.
Weiter zur ersten Rast nach 170 km.
Die Strassen sind frei und ich kann es rollen lassen. Erst als es wieder Richtung Küste geht wird es wieder voller.
Fahren ist nicht mehr ganz so entspannt, trotz der Ente die ich vor mir habe.
Immer wieder an dieser Stelle verpasse ich die Tankstelle, weil es eigentlich noch nicht nötig ist, aber dann wenn ich noch ne Pause machen will, dann kommt fast 80 km keine mehr NGV, LPG ja aber keine „normale“ Ich komme ja auch so durch, ICH will ja ne Pause. Dann eben nicht. Runter vom Highway nehme ich noch ein paar Roti mit.
Auf dem Hinweg gab es nur einen Stand – jetzt am Nachmittag sogar 5 oder 6.
Komme ich doch am See vorbei, fängt es etwas an zu regnen 😯 hört aber auch nach 2-3 km wieder auf. Dann bin ich wieder zurück und da bleibe ich dann auch heute. Eine Portion Roti gaht an den Staff und eine an Kim – ich gehe in den Pool. Heute gibt es Salat im Loom. Nur eines muss noch gemacht werden. Kalle muss heute heim und wird verabschiedet.
Er kommt im Mai wieder.

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