09.02.21 Walking Beach Road

Roland ist zur Immigration, meine Begleitung hat er sich nicht verdient. Er holt sich aber noch mal die Informationen ab, worauf er achten soll. Ich habe heute anderes vor. Mal wieder etwas, was ich schon seit Jahren nicht mehr gemacht habe. Mehrmals die Woche fahre ich die Beach Road entlang, fahre. Heute will ich mal wieder zu Fuß vom Kreisel bis zur Walking Street. Das sind gut 4 km, ganz gemütlich, aber meine 10.000 werden es schon werden. Mit dem Moped zum Kreisel und da abgestellt.
Dann mal los, runter zur Beach. Hier ganz im Norden stehen einige große Hotels. Links sind sie auch sehr hoch, rechts das Dusit, eines der ältesten sieht man kaum. Hier stand mal eines der besten Restaurants in Pattaya, das Mantra. Ob es noch da ist, weiß ich nicht. Es ist jetzt gegen 11 Uhr und der Strand ist nicht sehr besucht. Zur Erinnerung, die Einwohnerzahl von Pattaya soll seit der Pandemie um 300.000 Einwohner geschrumpft sein. Vor 2 Jahren hätte man kaum Sand gesehen und Speedboote usw. würden über das Meer wuseln. Ganz anders heute. Bis zur Soi 5 herrschen die Hotels. Die Soi 6 bietet dafür dann kurzfristige Unterhaltung. An der Strandpromenade gibt es verschiedene „Kunstobjekte“, warum auch nicht. Dann folgt erst mal nicht viel bis zum Hard Rock Hotel. Das wird gerade wieder hergerichtet. Der Verkehr auf der Klang ist auch gering. Wenn man es nicht kennt, fällt es kaum auf, aber man sieht keine Busse. Zu anderen Zeiten wären während meiner Wanderung mindestens 200 Busse an mir vorbeigefahren. Jetzt ist mir kein einziger Aufgefallen. Das gilt übrigens für die gesamte Stadt und nicht nur tagsüber. Sonst hatte man das Gefühl, jedes dritte Fahrzeug ist ein Bus. Vor dem Central Festival war eigentlich immer Stau. Hier ist auch die Polizeistation. Fahren ohne Helm oder Führerschein und andere Vergehen. Hier darf man dafür bezahlen. Designerhotels und Souvenirshops direkt nebeneinander. Etwas weiter ist Mike’s Shopping-Mall. Früher mal eine Institution, aber nachdem die kleinen Shops verbannt wurden für viele nicht mehr so interessant. Ich habe das Gefühl, dass diese Dame irgendwas hat machen lassen 😎 . Mike’s hat aber auch schon vor der Pandemie nachgelassen, nicht erst seit jetzt. Ein paar Meter weiter ist Eeg, bei dem ich meine Shirts kaufe. Er hat auf, andere nicht. Tahitian Queen, wohl die älteste Gogo-Bar, soll die Tore geschlossen haben, habe ich gelesen. Scheint aber so, dass sie wieder eröffnet. Hooters nebenan ist in jedem Fall zurzeit zu. Das Hops scheint jetzt auch nicht zu öffnen. Die brauen ihr eigenes Bier und der Laden ist recht groß. Da fehlen jetzt die Touristen. Das Royal Garden Plaza hat es auch nicht leicht. Das Wetter wird besser, der Strand bleibt Menschenleer. Weit ist es nicht mehr bis zur Walking Street. In diese Seitenstraße verirren sich kaum Damen. Die ist den Männern vorbehalten. Nebenan beginnen schon die indischen Restaurants. Dann bin ich an der Walking Street, die Wanderung beende ich aber noch nicht. Es ist Dienstag und da ist Markt in der Buakhao. Das ist nicht weit die Tai hoch. Am Tempel vorbei, gehe ich auch mal über den kleinen Markt, auf der anderen Straßenseite. Der ist täglich und reine Touristen kennen den nicht, einige Residenten schon. Hinten durch ist ein Schuhladen und der hat oft was für mich, heute leider nicht. Am Tukcom vorbei zum Buakhao Markt. In Deutschland sind die Friseure geschlossen, hier wird auf der Straße kostenlos frisiert. Schönmachen kann man auch hier auf dem Markt. Die 80% Geldbörse nehme ich mal mit. Sonst nichts 😉 und mache mich mal auf den Rückweg zur Second Road. 2 Soda nehme ich aber in einem Café. Beachroad und Second Road sind Einbahnstraßen. Die Second in Richtung Norden und da starten auch die Baht Busse. Für 10 THB fahre ich wieder zurück zum Kreisel. Tagesziel erreicht (Es werden heute über 16000 Schritte 🙂 ), der Baht Bus fahrt weiter und ich nehme wieder das Moped. Noch ein paar Getränke im Thai Supermarkt in der Photisarn besorgt, geht es zum Loom. Kaum bin ich da kommt auch Roland. Bei der Immigration hat alles geklappt. Für 3800 THB gab es auch das Multiple Entry. Als ich sage, was ich gemacht habe, ist er fassungslos. Für ihn völlig unverständlich – so geht es uns beiden. Erst mal was im Loom ruhen und danach dann nochmal im Pool. Bei Tara meine übliche Kombination genommen. So passt das, denn das Pad Grapao (das schreib ich auch jedes Mal anders 😉 ) ist ja ein Tellergericht, komplett mit Reis und nicht so groß. Da kann man die Gungs auch noch gut verkraften.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.