17.02.21 plötzlich unerwartet – Teil 2

Einiges will ich heute erledigen. Natürlich alles Gemach. 😉 Damit ich so ein Foto machen kann, muss ich es erst einmal bemerken, dann anhalten, dann die Kamera raus und Foto machen. Heißt, der Hund hat da nicht erst seit einer Sekunde gesessen und als ich gerade die Kamera wieder einpacke, fährt ein Moped an mir vorbei. Auch am Hund, der aber keinerlei Anstalten macht sich zu bewegen. Die haben ganz besondere Gene scheint mir.
Beim Drucker noch die kleineren Aufkleber abgeholt, für Joy noch die Samen besorgt und mich dann zur Massage aufgemacht. Heute ist es etwas bedeckt, passiert schon mal. Vor der Massage gibt es kaltes Wasser, dann die 90 Minuten Massage und im Anschluss noch einen Tee mit Ingwer. Mit dem Tee bekomme ich die Info: Fon Tok – Regen. Und wirklich es ist extrem dunkel über dem See. Heute trinke ich den Tee etwas schneller und lasse auch das,  was ich mir noch vorgenommen habe. Zügig zurück zum Loom. Da kommt was runter. Plötzlich trifft mich ein großer Tropfen. Kenne ich von meinen Touren, höchste Zeit!
Entweder nass werden und weiterfahren oder sich trocken unterstellen. Ich entscheide unterstellen, und zwar sofort! Keine Sekunde zu früh, da fängt es richtig an zu regnen. Das Blechdach ist nicht ganz dicht, die Gelbe kommt direkt ans Haus. Hier ist es trocken und lässt es sich aushalten. Das muss ich auch, über eine Stunde regnet es heftig bis sehr heftig. Dann wird es heller und der Regen hört langsam auf. Die Baustelle wird wieder geöffnet und ich warte trotzdem noch 5 Minuten. Mit dem Roller bin ich schneller als der Regen und ich will nicht wieder reinfahren. Viel Verkehr auf der Straße und tiefe große Pfützen. Einige Pickup Fahrer nerven, weil sie wie die Irren durch die Pfützen fahren, aber die meisten fahren vorsichtig durch. Ich mache ganz bewusst einen Umweg, denn Naklua liegt in einer Senke. Bei solchen Regenfällen steht das Wasser in Höhe des Borussiaparks gerne mal 60-70 cm hoch. Der Kanal ist zwar gemacht, aber kein Risiko. Ich fahre einen Bogen und komme von der anderen Seite. Die Soi 12 liegt viel höher, hier läuft das Wasser eben in Richtung Naklua ab. Gleich bei der Schneiderin, in der Soi 14, noch meine Sachen abgeholt. Ich komme jedenfalls trocken an. Jo und Roland sind nass geworden. Pool fällt für heute aus, Abendessen vom Bramburi aber nicht. Hat ja auch aufgehört. Nichts los dort, aber Schnitzel haben sie natürlich.

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