29.11.2017 Markt – Tempel – Tempel

Hier merkt man schon, dass man nicht mehr in eine Touristenhotel ist. Das Frühstück hatte dann mal gar nichts europäisches, bis auf den Kaffee. Es bestand aus Reis, grünen Curry und gemischten Gemüse. Geht aber auch. Es war noch was zu tun und so kam ich erst um halb zehn weg. Die Route führte noch mal am Affentempel vorbei. Gestern hatte ich die Bilder ja nicht gemacht :-). Erst mal geht es westwärts. Sabine hatte von einem tollen Markt geschwärmt: in Sam Chuck, der hundertjährige Markt- Talad Roi Bee. Etwa 80 km von Lopburi.

Highways oder auch Autobahnen gehen ja hier mitten durch die Orte uns sind bei weitem nicht so abgeschirmt wie in Deutschland. Ich soll links abbiegen und nach 150m stehe ich vor einer Brücke. Da aber auch andere mit dem Moped drüber fahren, bin ich auf der anderen Seite direkt am oder besser im Markt.

Ich bin scheinbar zu einer Zeit da, wo man noch auf den Ansturm wartet. Hier ist sicher eigentlich einiges für den heimischen Markt, aber eben auch vieles auf auswärtige Besucher ausgelegt. Es gibt sogar T-Shirts mit dem Namen Sam Chuck Market drauf. Insgesamt ist die Atmosphäre sehr entspannt. Ich bin dann auch sehr entspannt über den Markt spaziert und wurde auch fündig. 2 Ketten für Amulette, die dann auch über meinen Charakterkopf gehen, dann noch streichfähiger Palmzucker ( den muss ich mal ausprobieren und hoffe der überlebt die Fahrt). Mein „Schnapp des Tages“ ist aber ein kleiner Messing Wok. So ein Teil suche ich schon lange. Ich bin zwar mit dem Moped unterwegs, aber den bekomme ich gut in meinen Koffer integriert. Nach eine Drink – ich suche immer nach irgendwelchen Abfalleimern und werde selten fündig. Gebe dann die Flasche meistens beim verdutzten Verkäufer wieder ab. Auch hier waren mal wieder keine, obwohl der Markt sehr sauber war. Übrigens war ich echt versucht, aber ich konnte schweren Herzens allen Süßigkeiten widerstehen und das war nicht einfach. Ich hatte mächtig Kinnwasser.

Ca.120km bis Utai Thani. Dort will ich mit 2 Tempel ansehen. Diese Station ist erst spät mit auf den Routenplan aufgenommen worden, weil Kwan, die dort her kommt, mich darauf hingewiesen hat. Manchmal fühlt man sich echt alleine 😀

 

Besonders hatte ich mich auf den Wat Tha Sung, den Glas Tempel gefreut, aber wer hätte das erwarten können. Der Tempel macht eine Mittagspause und ich bin natürlich genau in dieser Zeit da. Jetzt könnte ich ja warten, aber das geht leider nicht, denn ich habe ja noch einiges an Weg vor mir. Schade, dass ich noch mal wiederkommen darf. Das, was ich gesehen habe reicht mir um ganz sicher wieder zu kommen. Dann weiter in die Stadt zum Wat Sangkart Rattana Khiri. Wieder so ein unten-oben Tempel. Immer diese Treppen, aber diesmal können die auch umfahren werden :D. Ich bin ja in der Woche unterwegs und auch hier nix los. Dafür aber eine Tolle Aussicht. Dieser Mönch ist in extremer Meditation Geht da was? Jetzt stehen noch ca. 180km an bis ich in Phitsanulok aus, gut 210 habe ich schon hinter mir. Die Gelbe hat Durst und ich bin im nichts, es kommt einfach keine Tankstelle, warum denn auch, gibt hier ja auch keine Häuser. Rechts eine recht „regionale“ Tanke, aber es scheint keiner da zu sein. Also weiter auf Reserve. Nach ein paar Kilometern dann noch so eine „regionale“. Ich will auch hier wieder los, da taucht dann doch jemand auf und löscht den Durst der Gelben und dann auch meinen.

Wie es dann immer so ist musste ich nach ca. 5km rechts abbiegen und kurz danach dann Massen an Tankstellen. Alle übliche Verdächtige waren vertreten. Hat ja gepasst. Ich fahre ja auch normalerweise nicht bis auf den letzten Tropfen, hatte erwartet bei der Ausfahrt aus Uthai Thani eine Tanke zu finden, aber da war halt keine.

Jetzt also weiter nach Phitsanulok. In Nakhon Sawan bin ich etwas verwirrt. Die Strasse ist leer und am Straßenrand Polizei und Helfer. 60km vor dem Ziel gönne ich mir noch mal eine kurze Pause. Gegen 17 Uhr bin ich dann im Hotel angekommen. Nach dem Checkin schnell noch mal raus, ein paar Getränke besorgen und schnell was zu mir nehmen, Quasi togo, denn ich habe keine Lust mehr mich stadtfein zu machen. Langer Tag

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