26.01.2022 From Open to Slow

Noch einmal einen Ausflug machen, als Mitfahrer. So ganz stimmt das nicht. Ich habe da was vorbereitet und Cheffe mal eine Alternative, ein Ziel geboten. Der wollte gleich, dass ich den Führer gebe. Habe aber, schon weil es meine letzte Tour diesmal ist, dankend abgelehnt. Das Ziel hat er aber scheinbar übernommen und wird den Teilnehmern mitgeteilt. Ich wollte eh dahin und hätte es beinahe mal wieder verpeilt. Wir fahren zum Khao Kheow Open Zoo. Das ist ein von der Königinmutter unterstütztes Projekt in der Nähe von Si Racha nicht am Meer, sondern im Hinterland. Es sind gut 50 km bis dahin. Open Zoo bedeutet, dass man das Zoogelände befahren kann, mit Auto oder Moped. Zusätzlich fahren noch Elektrobusse durch den Park und man kann auch Golfkarts leihen. Da wir ja dort einen Aufenthalt planen sind wir über Laem Chabang und Si Racha auch der Sukhumvit gefahren, bevor wir ins hügelige Hinterland abgebogen sind. Hier zeigt sich wieder mal der Vorteil eines Thai-Führerscheins. Man zahlt den Preis für Thais. Viele Attraktionen genehmigen sich noch die Diskriminierung von Ausländern durch erhöhte Eintrittspreise. Der Thai-Führerschein stellt uns dann oft auf die gleiche Stufe wie Thais. Ich war schon mehrfach da, aber seit ein paar Jahren eben nicht. Hat sich einiges getan. Der Bereich, wo die Eintrittkarten gekauft werden, ist komplett umgebaut worden.  Alle haben einen Thai-Führerschein, oder konnten sich kurzfristig einen leihen. Wird nicht wirklich kontrolliert. Wir fahren in den Park und wollen und nach anderthalb Stunden wieder am Ausgang treffen. Auch die Wege haben sich etwas geändert und so fahren wir erst mal in den hinteren teil des Parks. Ich stelle es aber schnell fest und drehe um. Auch hier erkennt man die Auswirkungen von Covid. Der Park wirkt nicht ganz so aufgeräumt wie früher. Auch sind nicht alle Gehege besetzt. Was ist der Park/Zoo? Ein sehr großes Gelände in hügeliger tropischer Landschaft. Gehege, wo man nahe an die Tiere herankommt. Sicher nicht auf höchstem europäischen Standard, aber man gibt sich wirklich Mühe, auch heute noch.90 Minuten reichen eigentlich nicht, auch heute nicht, aber es ist besser als nichts. Am Anfang stehen die Flamingos, die kommen später noch mal. Der Affe ist schon mal recht entspannt. Dinos dürfen nicht fehlen, einige kleinere Gehege. Weiter zu den Nilpferden. Denen kommt man nicht so nahe, was auch besser ist – die sind gefährlich! Scheint die Echse aber nicht zu interessieren. Tiefer nach Afrika und zu den Nashörnern. Ich wollte ja, dass sie mal in meine Richtung schauen, sie haben mich aber völlig ignoriert. Noch mal Flamingos! Neben dem großen Savannen-Gehege Löwe und Tiger. Tiger kommen später nochmal. Insgesamt kann man schon erkennen, man kommt sehr nah an die Tiere ran. Auf dem Weg zu den Elefanten komme ich an den riesigen Vogel Volliere vorbei. Dafür ist heute keine Zeit. War schon drin, ist sehr interessant. Die Elefanten werden gerade gefüttert. Kleiner Snack. Weiter durch das Gelände. Offene und auch gewöhnliche Gehege. Dann kommt man zur Katzenabteilung. Chinesisches Neujahr ist bald und wird vorbereitet.  Ein paar Mitarbeiter des Parks wollen wohl besondere Bilder mit den Tigern machen. Keine Ahnung was die genau vorhatten. Neben an ein paar kleinere Raubkatzen und der weiße Tiger. Es ist mal wieder Zeit für ein kleines Suchbild. Ohne und mit. Durch die schöne Landschaft fahre ich jetzt wieder in Richtung Ausgang. Hier am Ausgang/Eingang gibt es auch einen obligatorischen 7eleven. Da sehe ich mal wieder was Neues. Es gibt jetzt auch Schweppes Manao OHNE ZUCKER! Wird sofort getestet und schmeckt sehr gut.
Die Rückfahrt geht zur Hälfte über eine sehr schöne Strecke. Mit dem sicheren Gefühl für die falsche Stelle macht Cheffe  da einen kurzen Halt. Wohl eher, weil er mal pinkeln musste. Zielsicher direkt an einem der wenigen Wohnhäuser in der Gegend und gegenüber eines Tempels. Da hat er schon ein Händchen für. Nach einer Zeit geht es dann parallel zum Highway 7. da dürfen wir nicht drauf, es ist ein kostenpflichtiger Highways und da sind Motorräder in jeder Form nicht erlaubt.
Ich übernehme dann doch noch die Führung. Ich habe mit Cheffe ausgemacht, das wir noch am Slow Ride Café halten und was trinken. Das kennt er nicht und so fahre ich vor. Das Café kennt keiner der Mitfahrer, aber alle sind begeistert. Ich verabschiede mich für diesmal und fahre noch bei Oma vorbei, die Wäsche holen. Da bin ich auch gleich bei Tommy, aber er nicht. Auf dem Weg zum Bramburi versuche ich es noch mal, wieder ohne Erfolg. In Vorbereitung auf Deutschland passen heute der Schnitzeltag. Warum noch nochmal zu Tommy, weil er immer noch nicht da ist.
Last Night in Pattaya!

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