04.07.26 eher nass

Der Morgen fing schon mal mit Regen noch trocken an, ging dann aber in Regen über, eher ungewöhnlich, heftig und ausdauernd, vor allem aber lange. Viel ist auch nicht auf dem Plan, eigentlich nur mal vor die Tür. Anita macht aber dann was draus. Ihre Uhr braucht eine neue Batterie und dann kann ich das gleich mit einer eher unangenehmen Aufgabe kombinieren. Die hätte ich sicher noch etwas rausgeschoben. Für einen Bekannten von Hörm hatte ich Uhren mitgebracht. Der Kollege scheint etwas penibel zu sein, denn er hatte an beiden Uhren etwas zu meckern. Bei einer Uhr fehlte eine Mini-Schraube – lasse ich gelten! Bei der anderen war eine Ziffer nicht ganz gerade, aber wirklich nur ganz minimal schief. Das wäre so eigentlich niemandem aufgefallen, ihm aber schon. Also zu Jack. Ich fahre über die Beachroad, es regnet noch immer ganz leicht, aber kaum störend. Die Beachroad ist voll, es ist mal wieder eine Veranstaltung am Strand und da stören sich die Thais auch nicht am Wetter. Jack nimmt die Reklamationen locker und wird alles wieder richten. Er ruft an. Für Anita wird die Batterie gewechselt und die Uhr auch wieder wasserdicht gemacht.
Ich will mir jetzt erst einmal ein Eis gönnen, Kokosnusseis im Lotus soll es sein.
Dann noch für Anita ein paar Vorräte aus dem Best, bevor es zurückgeht.
Nach dem suboptimalen Abendessen gestern will ich heute doppelt auf Nummer sicher gehen. Es geht zu Tara und es gibt das Schnitzel mit Salat. Da kann ich nichts falsch mit machen.

03.07.26 unerwartet

Morgens sieht es doch nett aus. Heute erst einmal für Anita unterwegs. Ihr Fernseher ist ja seit einiger Zeit kaputt. Sie nutzt jetzt meinen Zweitfernseher. Der ist nichts Besonderes, hat aber seinen Dienst getan. Etwas Neues, Größeres soll her. Hatte mich natürlich im Vorfeld informiert und mich für ein Model entschieden. So etwas kaufe ich aber nicht gerne im Internet, denn da kann ich halt nur Daten vergleichen. Mein Kandidat hat jedenfalls HomePro im Angebot und die haben auch eine recht große TV-Abteilung.
Also dorthin. Angekommen, erst mal 2 Fotos von Si Dam, wo auch der Sturzbügel zu sehen ist. Ich hatte einen TCL im Auge. Sieht auch alles ganz gut aus. Was ich aber feststelle, ist, dass das Panel sehr glänzend ist und doch gut reflektiert. Das sagt mir der Verkäufer auch gleich und macht mir einen anderen Vorschlag. Deutlich besser, aber auch doppelt so teuer. Ich kläre auch noch einmal die Preisspanne und er macht noch einen Vorschlag. Der Hisense reflektiert deutlich weniger, aber die Farben überzeugen mich nicht so sehr. Da ist der TCL vorne. Dann bietet er mir noch einen Samsung als Alternative, der etwas teurer ist, aber vom reinen Wert der Lichtstärke nicht an den TCL rankommt. Ich soll mir aber keine Gedanken machen, das passt schon, meint der Verkäufer. Mach ich mir aber und so schlägt er vor, doch den Fernseher mal direkt am Ausgang, wo viel Licht ist, aufzustellen, damit ich die Lichtstärke prüfen kann. Ein Service, den Mitarbeiter von Saturn, Mediamarkt usw. sicher auch angeboten hätten  😀 😀 😀
Der Samsung wird jedenfalls abgebaut und an der Tür wieder aufgestellt. Lichtstärke passt, reflektiert nicht, wird gekauft. Die bestehende Wandhalterung bei Anita wird den neuen, größeren TV nicht mehr tragen können, eine neue Halterung kommt noch dazu.
Lieferung und Anschluss sind natürlich im Preis mit drin. Geliefert wird am Mittwoch zwischen 9 und 12 Uhr.
Als ich aus dem HomePro rauskomme, regnet es so mittel. Kein Grund, sofort weiterzufahren. Erst einmal einen eiskalten Milchkaffee. Dann hört es auf, ich fahre zum Einkaufen in den BigC. Hat sich schon wieder einiges verändert. Etwas für mich, etwas für Anita. Nicht zu viel, habe ja noch kein Topcase. Anita hat auch Lachs bestellt, der hier schon seinen Preis hat. Als ich wieder rauskomme, regnet es wieder leicht bis mittel. Normalerweise hätte ich gewartet, aber wegen des Lachses im Gepäck entscheide ich mich, loszufahren. Wollte an sich über die Third Road zurück, stelle aber nach ein paar Metern fest: Hier kommst du nicht weiter! In der Zeit, während ich im BigC war, muss es aus Eimern geschüttet haben und die Thrid ist in der Senke überschwemmt. Da kommt man nicht durch. Von dem Regen habe ich selbst nichts bemerkt. Natürlich werde ich nass und auch die Strecke, die ich nehme, ist teilweise überschwemmt. 20–30 cm steht das Wasser auf der Straße. Da wird Si Dam auch gleich getauft. Sicher, aber nass komme ich im Condo wieder an. Kein großes Problem, Kleidung wechseln und fertig. Einkauf bei Anita abgeben und erst einmal Pause.
Heute will ich wieder Khao Soi essen und freue mich schon drauf. Jedenfalls, bis ich vor dem Restaurant parke und feststelle, dass das bekannte Restaurant nicht mehr da ist. Schade. Jetzt bin ich einmal da, also gehe ich auch mal rein. Die Speisekarte kann ich schon mal überhaupt nicht lesen, logisch, denn man erklärt mir in schlechtem Thai, dass es burmesisch ist. Burmesisch kenne ich nicht, Englisch spricht keiner und Thai auch nicht gut (ob das hier eine Zukunft hat?). Es gibt eine Auslage und ich soll etwas wählen, was ich auch tue. Essen kommt und sieht auch gut und reichlich aus. Hauptgericht soll Schwein sein, ist es auch, allerdings „from nose to tail“! Ich gebe zu, nicht ganz meine Abteilung. Die definierbaren Teile werden genommen, undefinierbares bleibt. Die Suppe hat auch einen Geschmack, mit dem ich nicht gut leben kann. Gemüse und Dip sind gut. Nochmal: Essen ist nicht schlecht, aber nicht meins. Da ich ungewöhnlich viel übrig gelassen habe, erkläre ich noch einmal, dass das Essen nicht schlecht war, meinen Geschmack aber nicht getroffen hat.
Alles zusammen hat nur 90 THB gekostet!

02.07.26 Start

Gut geschlafen. Gleich die Reste weggeräumt, jedenfalls fast alles. Nicht ganz so kurzer Schnack mit Anita, aber dann auch auf zu neuen Taten. Einiges steht auf der Liste. Ich habe noch ein paar Fragen zum Moped, deshalb erst einmal zu Zontes auf die Sukhumvit. Das ist relativ schnell erledigt und schon geht es weiter zu Riders 89, einem Mopedshop. Der liegt auch auf der Sukhumvit an der PTT-Station bei der Chayaphruek. Hier soll Si Dam etwas individualisiert werden. Sturzbügel sind mal das Erste und ein Gepäckträger. Topcase wollte ich auch: erst 55l in Schwarz, der aber nicht da ist. Dann doch der 65l, der das ein soll, aber dann doch nur in Silber/Alu da ist. Wird jetzt bestellt und kommt am Dienstag. Andere Sachen wollte ich auch, sind dann aber doch nicht vorhanden. Die bestelle ich bei Lazada und werden dann im Shop angebracht. Hier bin ich für heute fertig und kann mich zum nächsten Ziel aufmachen. Natürlich brauche ich jetzt erst einmal eine Massage. Frisches Massagebalsam hatte ich mir schon besorgt. 90 Minuten Massage habe ich schon vermisst. Wunderbar entspannt und Termin für Sonntag gemacht, geht es weiter zum Folierer am Bypass. Da war ich ja schon im Februar mit Fotos, was aber die Transferleistung überforderte. Jetzt mit dem Moped vor der Tür, geht das besser. Auch hier soll ich etwas bestellen und den Rest machen sie dann vor Ort. Passt auch. Jetzt noch etwas Praktisches. Vorräte bei Marko auffüllen. Noch mit begrenztem Platzangebot, da das Topcase ja noch fehlt. Geht aber und Anita bekommt auch ihre Äpfel. So vergeht der Tag wie im Flug und es ist auch schon Zeit zum Abendessen. Ich fahre, Handy habe ich natürlich im Condo vergessen, zum Na-Lek Restaurant an der Naklua. Ich brauche Gungs und einen gebratenen Reis. Wie immer lecker. Mit einer Portion für Anita geht es dann wieder zurück zum Condo.
Ich merke mir: Handy vergessen, nicht gut 🙄
Ich mach auch wieder mehr Bilder, muss auch erst wieder reinkommen 😉

01.07.26 da, nicht da, schnell da und doch da

An sich ganz gut geschlafen, wache ich so 3 Stunden vor Landung auf. Etwas frisch machen und dann frühstücken. Anders als in der Economy, wo alle in einem Service  das Essen bekommen, wird in der Business dann serviert, wann man möchte. Das Essen bei der Turkish Airlines ist, wie immer, sehr gut und schmackhaft. Fängt erst einmal gesund an und geht herzhaft und lecker weiter. Nach 2 Stunden. Statt um kurz vor 5 Uhr landen wir um 20 Minuten nach 6. Gut durch die Immigration gekommen, kam der erste Koffer sehr schnell, der zweite dafür aber gar nicht. Noch das Carom-Spiel am Sperrgepäck abgeholt und gleich zum Gepäck-Service gegenüber von Gepäckband 16. Dort stellte man schnell fest, dass der Koffer in Istanbul geblieben war, er aber schon auf einer anderen Maschine nach Bangkok unterwegs ist und in gut 2 Stunden ankommt. Er wird dann heute Nachmittag direkt nach Pattaya geliefert. Auch gut! Taxi hat natürlich gewartet und so ging es dann direkt zum Condo. Gegen 9 Uhr war ich dann da: Erst mal Anita begrüßt und gleich angefangen auszupacken. Da kam aber schon der Anruf, das Moped ist in 10 Minuten da. Schnell noch war Kurzes angezogen und da war es schon. Zwar hatte ich gedacht, dass die Lieferung direkt von Zontes kommt und man eine kurze Einweisung bekommt, kam aber nicht von Zontes und somit auch nicht mit Einweisung. War aber dann doch kein Problem. Erst mal nur das Moped abgestellt, habe noch vorher etwas anderes zu tun. Auspacken und mich wieder einrichten. Damit bin ich gegen Nachmittag dann durch und kann mich mal um das Moped kümmern. Als Erstes fahre ich mal tanken, 14 Liter gehen heute rein. Dann wühle ich mich mal in das Menü des Displays. Ist eine Umgewöhnung, aber das meiste habe ich verstanden. Ein paar Sachen sind mir noch nicht klar. Die werde ich morgen bei Zontes in Pattaya klären.
Heute dann ein frühes Abendessen bei Tara, ein Klassiker.Als ich vom Essen zurückkomme, ist der zweite Koffer auch da. Früh geht es ins Bett. Morgen geht es weiter.

30.06.26 Ab dafür

Wie immer früh raus. Muss noch etwas klar Schiff machen. Zontes Raypng hat sich gemeldet und mir schon Fotos von Si Dam geschickt. Ümit kommt überpünktlich, ist aber kein Problem, bin fertig. Er setzt mich am Checkin der Turkish Airlines ab. Habe zwei Koffer und Sperrgepäck. Ich nehme ein Carom-Spiel mit nach Thailand. Dort sind die Chancen besser, dass es mal wieder genutzt wird. Das dauert alles aber nicht lange. Dann der nervige Weg vom Ende des Terminal 2 zur Sicherheitskontrolle im Terminal 1 und wieder zurück zum Ende von Terminal 2. Es bleibt noch Zeit in der Lounge für einen Kaffee und einen Snack. Dann starten wir nach Istanbul. Knapp 3 Stunden und die Sitze sind auch hier sehr gut. Ganz schnell mal in die Lounge und zur Toilette, dann gleich zum Gate. Der Flieger nach Bangkok steht nicht am Terminal, sondern auf einer Außenposition. Also Busfahren. Am Flieger angekommen müssen wir aber noch im Bus bleiben. Das gut 20 Minuten. Die, die doch schon vor dem Bus gewartet haben, müssen wieder einsteigen und wir fahren zum Terminal zurück. Scheinbar kühlt die Klimaanlage im Flieger nicht richtig und das muss erst gerichtet werden. Nach einer guten halben Stunde im Terminal geht es dann wieder mit dem Bus zum Flieger und wir können einsteigen. Bis es losgeht, dauert es immer noch etwas und so starten wir mit gut 90 Minuten Verspätung in Richtung Bangkok.
Platz genug habe ich ja und so schlafe ich erst noch etwas.

14.06.26 Noch 2 Wochen – quasi

Die Zeit ist fast gekommen. In gut 2 Wochen geht es wieder nach Thailand. Eigentlich noch etwas früh für den ersten Beitrag, aber es gibt etwas Neues. Keine wirkliche Überraschung für die, die den Blog mitlesen, aber immerhin. Gestern habe ich final das neue Moped bestellt. Sollte ja eigentlich grau werden, aber da bei der letzten Lieferung keine grauen dabei waren, ist es dann doch schwarz geworden. Kann ich auch mit leben und da fiel mir dann auch schnell ein neuer Spitzname für das Moped ein. Die Gelba passt ja gar nicht mehr. Die neue nenne ich Si Dam (Farbe schwarz). Das ist ganz zutreffend, denn das heißt „schwarz“ auf Thai (สีดำ) und hört sich doch ganz nett an.
In Deutschland sein und in Thailand ein Moped kaufen: Wie geht das?
Die Vorbereitung dafür ist ja schon im Februar passiert. Mehrere Filialen besucht und mich für die in Rayong, ca. 60 km von Pattaya entfernt, entschieden. Die waren sehr nett und ich habe schon mal 5000 THB angezahlt. Gleichzeitig habe ich den Line-Kontakt der Verkäuferin bekommen. Ich hätte ja gerne das neue Modell bekommen, aber da steht keinerlei Liefertermin fest. Es gibt nicht mal Informationen über das neue Modell. Die 368G ist neu, bald kommt die neue 368E, aber eben noch keine 368K, die ich haben will. Dann kam gerade auch noch eine neue 150er raus.
Am Samstag also mit LINE (dem WhatsApp in Asien) Kontakt mit Rose aufgenommen. Grau war ja aus, also die schwarze genommen. Das war entschieden, und wie schon im Februar geklärt, wird das Moped bis vor die Haustür geliefert. Natürlich kostenlos. Im Februar hatte ich noch gedacht, Lieferung am 03.07. und das auch vorbestellt. Hätte bedeutet, nochmal ein paar Tage die Gelbe auszuleihen. Ist aber auch eher lästig und auch nicht wirklich nötig. Da ich am 01.07. früh ankomme, kann das Moped auch schon am Nachmittag geliefert werden. Das geht auch und jetzt kommt sie am Ankunftstag. Ist nur noch eins zu erledigen. Das Moped muss ja auch bezahlt werden. Von Rose bekomme ich einen QR-Code und den scanne ich mit meiner Bank-App. Schon ist das Geld auf dem Konto des Shops. Lange Überweisungszeiten kennt man in Thailand nicht.
Was kostet das Moped?
Das Moped kostet überall das Gleiche: 173.000 THB. Ich bekomme einen Rabatt von 4000 THB. Dazu kommen noch 300 THB für die rote Nummer (Das richtige Nummernschild kommt erst in Wochen, zusammen mit dem grünen Buch, der Besitzurkunde) und ich habe noch eine Diebstahlversicherung für 2 Jahre abgeschlossen, für 4800 THB. Anzahlung runter macht das noch 169.100 THB.

Bis die Tage 🙂